„Universum“ verlängert Vertrag Offene Ganztagsbetreuung wird in Vörden fortgeführt

Von Marcus Alwes

Universum-Geschäftsführerin Jessica Mack (hinten, l.) und Neuenkirchen-Vördens Gemeindekämmerin Doris Suhrenbrock schauten den drei Herren genau auf die Finger: Die Vertreter aus Bramsche, Andreas Luttmer-Bensmann (vorne, M.) und Jan Hauke Terhalle (l.), tauschten unterdessen mit Bürgermeister Ansgar Brockmann die Verträge aus. Foto: Marcus AlwesUniversum-Geschäftsführerin Jessica Mack (hinten, l.) und Neuenkirchen-Vördens Gemeindekämmerin Doris Suhrenbrock schauten den drei Herren genau auf die Finger: Die Vertreter aus Bramsche, Andreas Luttmer-Bensmann (vorne, M.) und Jan Hauke Terhalle (l.), tauschten unterdessen mit Bürgermeister Ansgar Brockmann die Verträge aus. Foto: Marcus Alwes

Bramsche/Neuenkirchen-Vörden. Am Ende saßen alle Beteiligten fröhlich im Rathausflur auf der großen Hochzeitsbank. Den Bund der Ehe wollten sie zwar nicht schließen, doch immerhin hatten die Vertreter des Vereins Universum aus Bramsche und die Verwaltungsspitze der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden zuvor den seit zwei Jahren bestehenden Vertrag zur Betreuung der örtlichen offenen Ganztagsschulen leicht modifiziert und verlängert.

„Auch für uns ist das ein Erfolgsmodell“, hatte der 1. Vorsitzende des Universum e.V., Andreas Luttmer-Bensmann, die positive Stimmung in seinem Verein zusammengefasst. „Die zwei Jahre waren intensiv. Es hat sich eingespielt, alle haben sich weiterentwickelt. Und wir haben einen kompetenten Partner gewonnen“, stellte ähnlich zufrieden der Hausherr und Bürgermeister der 8100-Einwohner-Gemeinde, Ansgar Brockmann, fest.

„Es hat sich eingespielt“

In beiden Grundschulen in Neuenkirchen und Vörden sichert das Universum-Team aus Bramsche mit zehn bis zwölf Mitarbeitern montags bis donnerstags die jeweilige Mittags- und Nachmittagsbetreuung der Erst- bis Viertklässler nach einem klaren Konzept – inklusive der für die Kinder so wichtigen Mahlzeiten. Jede Arbeitskraft ist hier wöchentlich rund 14 Stunden im Einsatz. Das wird nun auch in Zukunft so sein.

Für die Schüler ist die Teilnahme an der offenen Ganztagsschule freiwillig. Dennoch ist die Nachfrage groß. „Im vergangenen Schuljahr hatten wir in der Spitze in Neuenkirchen bis zu 55 Teilnehmer“, sagt Universum-Geschäftsführerin Jessica Mack, „in Vörden waren bis zu 42 Kinder dabei.“ Ein Trend, der anhalten dürfte. Und das nicht nur, weil die Bramscher künftig über den Schulalltag hinaus auch die entsprechende Ferienbetreuung der Kinder anbieten und in die Hand nehmen werden.

„Gut investiertes Geld“

„Das ist für uns gut investiertes Geld“, betonte Bürgermeister Ansgar Brockmann, „wir könnten das alleine so gar nicht leisten.“ Auch in der örtlichen Politik in Neuenkirchen-Vörden sei die Freude über das reibungslos funktionierende Projekt zu spüren, so der Verwaltungschef nicht ohne Stolz.

In Bramsche selbst hatten der Verein Universum und die Stadt eine ähnliche Kooperation im Sommer 2014 beendet. „Damals waren die Rahmenbedingungen durch das Land verändert worden. Es zeichnete sich dadurch eine Verteuerung für die Kommune ab. Und es entstand eine Umbruchsituation. Das Projekt war so nicht mehr fortzuführen“, erinnerte sich Universum-Vorsitzender Luttmer-Bensmann. Das sei „sehr schade gewesen“.

Bei den beiden betroffenen Grundschulen in Bramsche handelte es sich übrigens um die Schule Im Sande und die Meyerhofschule.


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