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BN-Monatsrückblick Feuerwehrfest das Highlight im Bramscher Juni 2015



Bramsche. Das „Highlight“ des Monats kommt erst (fast) am Schluss: 15000 Besucher kommen zum Familien- und Kinderfest der Bramscher Feuerwehr, das auf einhellige Begeisterung stößt. Dieses und weitere Themen im BN-Monatsrückblick Juni 2015.

Einen ganzen Tag Spaß und Spiel für Kinder, viel Abwechslung für die Eltern: Das Familien- und Kinderfest auf der Wiese hinter dem Tuchmacher-Museum zieht die Massen an. Erstmals wurde das Fest von der Bramscher Feuerwehr zusammen mit der Firma „Eventattraktion.de“ veranstaltet. Und noch während des Tages werden Stimmen laut, dass es doch keine einmalige Angelegenheit sein dürfe. Doch ob es eine Wiederholung gibt, ist noch offen: Der ehrenamtliche Einsatz seitens der Feuerwehr war enorm hoch, gibt Organisator Karsten Pösse zu bedenken.

Noch steht in Kalkriese kein einziges Rad im Windpark, doch erste vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahmen werden bereits jetzt vor Ort auf den Weg gebracht. Einige Trockenmauern entstehen. Rund 280 000 Euro investiere der Landkreis Osnabrück über seine Naturschutzstiftung in diverse Trockenmauerprojekte in der Region, betonte Kreisrat Winfried Wilkens. „Die Brücke“ leiste hier kompetente und wertvolle Arbeit. Stadtplaner Wolfgang Tangemann erläuterte ferner, die Trockenmauern seien „ein Ausgleich für die Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes“ durch die Windräder.

Einen Saisonstart nach Maß legen die Bramscher Freibäder hin: Sowohl am Darnsee als auch in Ueffeln war gleich Anfang ordentlich was los. 500 Gäste an einem Tag, in Ueffeln sind es rund 330. Die erste Hitzewelle bleibt kurz, die nächste folgt erst Ende des Monats. Doch es gibt wenig bis gar keinen Niederschlag: Die Landwirte fürchten bereits um ihre Erträge.

Mit dem Antrag des Wasserverbandes Bersenbrück auf Wasserentnahme in Engter befasst sich jetzt die Stadt Bramsche. Der Antrag wird öffentlich ausgelegt, jeder kann Einwendungen einbringen. Die Stadt will sich Ratschlag bei Experten holen. Der Wasserverband möchte sich eine Fördermenge von 400 000 Kubikmetern jährlich genehmigen lassen. Seit November 2001 fördert der Verband das Wasser bereits aufgrund einer „Zulassung des vorzeitigen Entnahmebeginns“ durch den Landkreis. Das ist insbesondere von den Grünen massiv kritisiert worden.

Mit einem Kostenaufwand von rund 14 Millionen soll nach den Vorstellungen des katholischen Niels-Stensen-Trägerverbundes das Bramscher Krankenhaus in eine zukunftsfähige Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik umgebaut werden. Voraussetzung ist allerdings die Zusage von Landesmitteln für eine solche Investition. Bei einem Besuch im Bramscher Krankenhaus sandte der Staatssekretär im niedersächsischen Sozialministerium, Jörg Röhmann, erste positive Signale: Er lobte die Bramscher Klinik als „Musterbeispiel für ein Krankenhaus, das sich dem Strukturwandel gestellt hat“.

Beim Tapetenhersteller Rasch wird die Ende Juni auslaufende Vereinbarung über die Vier-Tage-Arbeitswoche um sieben Monate verlängert . Der Betriebsrat des Bramscher Traditionsunternehmens hat dem neuen Vertragswerk offiziell zugestimmt.Die Unternehmensleitung verzichtet im Gegenzug auf betriebsbedingte Kündigungen. Diese drohen, seitdem das Ukraine-Russland-Geschäft des Tapetenherstellers in erhebliche Schieflage geraten ist.

Mit zwei Spenden über jeweils 5000 Euro ist die neu gegründete Staas-Stiftung erstmals an die Öffentlichkeit getreten. Sabine Staas und Annette Staas-Niemeyer stellten ihr neues Projekt vor und überreichten Schecks an den Bramscher Verein „Zukunftspaten“ und an die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück. Die Stiftung hat ein Startkapital von 1,5 Millionen Euro.

Nachdem die Anmeldefristen für die weiterführenden Schulen in Bramsche abgelaufen sind, steht fest: Die Gesamtschule wird mit 106 Schülerinnen und Schülern sofort vierzügig an den Start gehen können. Ebenfalls vierzügig bleibt das Greselius-Gymnasium. Mit 100 Anmeldungen liegen die Zahlen an dieser zweiten Schule in Landkreisträgerschaft nur knapp unter denen des Vorjahres mit 106. Deutlich nachgelassen haben die Anmeldungen für Haupt- und Realschule.

Germanicus muss eine schillernde Figur gewesen sein: Charismatisch, publikumswirksam, machthungrig. In Germanien angetreten, die Niederlage des Varus zu rächen, läutete er trotz siegreicher Schlachten den Rückzug der Römer aus Germanien ein. 15 n. Chr. war das – Anlass für Museum und Park Kalkriese, dem Mann eine Sonderschau zu widmen.


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