Mit Herz und Leidenschaft Bramscher Cheerleader bei den Eurocheermasters

Von Sigrid Schüler-Juckenack

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Verschiedene Choreografien hat Trainerin Saskia Hauser (vorne, rechts) mit ihren Mädchen eingeübt. Foto: Sigrid SchülerVerschiedene Choreografien hat Trainerin Saskia Hauser (vorne, rechts) mit ihren Mädchen eingeübt. Foto: Sigrid Schüler

Bramsche. Heute ist der große Tag, und in den vergangenen Monaten haben sie alles dafür gegeben, dass sie nicht nur eine gute Figur machen, sondern auch eine gute Platzierung erreichen: Die Jungen und Mädchen der Cheerleadergruppe Roses des TuS Bramsche und die der Sweet Tigers aus Osnabrück haben hart trainiert. Heute nehmen sie an den Eurocheermasters teil, einer offenen Meisterschaft in Magdeburg.

Am Donnerstag fand die Generalprobe für den Wettbewerb in der Turnhalle der Hauptschule Bramsche statt. Dort zeigten die Sweet Tigers, die das Cheerleading für den Football-Verein des ASC Osnabrück machen, und die Roses ihr Können. Mit schnellen Tanzbewegungen, tollen Formationen, schwierigen Hebefiguren und mit viel Schwung begeisterten sie ihr Publikum. Zu den Auftritten gehörte natürlich auch schnelle Musik, und die Schreie und Rufe, mit denen sich die Cheerleader nicht nur selbst, sondern auch das Publikum anfeuerten. „Können wir das schaffen? Ja wir schaffen das!“ ist der Ruf der Roses, mit dem sie sich auf den Auftritt einstimmen.

„Ich bin sehr aufgeregt“, gestand die Trainerin der Roses, Saskia Hauser. Sie rechnet sich aber gute Chancen für die Mädchen aus. Es seien sieben Teams, die in Magdeburg in der Leistungsstufe der Peewees, den Kleinen im Alter von sechs bis elf Jahren, an den Start gehen, und bei den Juniors, den Elf- bis 17-Jährigen, seien es vier. Hauser trainiert die Roses seit 2013 und ist selbst sehr erfahren in dem Sport. Sie hat zahlreiche Titel gewinnen können, unter anderem war sie Deutsche Meisterin und Europameisterin. In Magdeburg treten die Roses mit zwei Mannschaften, nämlich den Peewees und den Juniors an. Insgesamt nehmen aus Bramsche rund 50 Kinder und Jugendliche teil.

„Cheerleading macht man mit Herz und mit Leidenschaft. Das Teamgefühl ist das Wichtigste“, sagt Hauser. Und davon haben die Roses neben ihrem sportlichen Können eine ganze Menge.


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