Wandel der Zeit ist spürbar Bramscher Schützen dankbar und zugleich sorgenvoll

Von Holger Schulze

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Die Geehrten der Schützengesellschaft mit den Gratulanten. Vorne in der Bildmitte: Klaus-Dieter Hoppe, der das Protectorabzeichen in Silber vom Deutschen Schützenbund verliehen bekam. Foto: Holger SchulzeDie Geehrten der Schützengesellschaft mit den Gratulanten. Vorne in der Bildmitte: Klaus-Dieter Hoppe, der das Protectorabzeichen in Silber vom Deutschen Schützenbund verliehen bekam. Foto: Holger Schulze

Achmer. Nicht nur das Feiern bei Blasmusik des Schützenmusikkorps Hartlage-Lulle, die Wursttombola und Ehrungen bestimmten den diesjährigen Kommers der Bramscher Schützengesellschaft von 1586 kurz vor ihrem Sommerfest. Es gab auch nachdenkliche Momente auf dem Renzenbrink.

In seiner Ansprache blickte Präsident Rolf Lücken kurz auf vergangene Zeiten zurück, in denen die Gesellschaft noch durch die geschmückten Bramscher Straßen zum Festplatz marschierte und das Schützenfest selbst ein Ereignis für die hiesige Bevölkerung gewesen war. Sogar Eintritt konnte man seinerzeit noch nehmen. Vom Wandel der Zeit sprach Rolf Lüken und musste diesen Wandel auch in der Gegenwart feststellen. Die Neugründung des „Bundes der Osnabrücker Schützen“ macht dem Schützenbund Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim einiges Kopfzerbrechen, schilderte er – wie auch im späteren Verlauf des Abends Peter Illic – der Versammlung.

Wer ist regelmäßig aktiv?

Auch die Schützengesellschaft selbst sei nicht sorgenfrei, ging aus der Ansprache ihres Präsidenten hervor. Nur noch wenige Mitglieder würden regelmäßig aktiv mitarbeiten. Viele würde es aufgrund ihres Alters auch gar nicht mehr können. Umso mehr gelte der Dank denen, die sich für keine Arbeit zu schade seien.

Dieser Dank fand seinen Ausdruck in den Ehrungen. Als Jubilare geehrt wurden, allerdings auch teilweise in Abwesenheit, Lothar Dierkes für seine zehnjährige Mitgliedschaft, Manfred Wiehte für 20, Roland Kohlhuber für 30, Jürgen Hunold und Horst Hunold für 60 sowie Günther Schulte für 65 Jahre in der Gesellschaft. Der langjährige Kassierer der Garde, Gerthelm Brauer, und das langjährige Mitglied im Spielmannszug, Theo Romanowsky, erhielten für diese treue Mitgliedschaft ebenfalls ihre verdienten Auszeichnungen.

Die 20-jährige Mitgliedschaft in der Garde von Helmut Westerkamp, 50 von Erwin Geißler und 65 von Gerthelm Brauer wurden ebenfalls entsprechend gewürdigt. An Lothar Dreher, Karl-Heinz Schwenteck, Frank Kortekamp und Jörg Beining konnte ferner die Ehrenurkunde des Schützenkreises Bramgau übergeben werden.

Vom Schützenbund Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim erhielt schließlich Carsten Korswird die Verdienstnadel in Gold. Mit der höchsten Auszeichnung des Deutschen Schützenbundes, dem Protectorabzeichen in Silber, wurde unterdessen Klaus-Dieter Hoppe ausgezeichnet.


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