Viel Lob für Werk der Natur AG Baumkreis in Sögeln ist offiziell eingeweiht

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Sögeln. Geteilte Freude ist doppelte Freude, wie es so schön heißt. Auch jetzt war die Freude über die gelungene Anlage des Baumkreises in Sögeln sowohl bei den Aktiven der Natur AG rund um ihren Sprecher Friedel Mensing, beim Ortsbürgermeister Gundolf Böselager wie auch den zahlreichen Besuchern groß.

Zunächst ließ sogar strahlender Sonnenschein die prächtige Anlage aufleuchten. Die vielen Kinder, die mit ihren Eltern gekommen waren, entdeckten das keltische Labyrinth sofort auf ihre Weise und durchmaßen es im Sauseschritt. Friedel Mensing hatte einen Steiger mitgebracht, und so konnte das faszinierende Areal von Mutigen auch aus der Vogelperspektive aus 13 Metern Höhe betrachtet werden.

Dank an Thomas-Stiftung

Der erste Programmpunkt war der schöne Spiel-Kanon „Mein Baum war einmal klein“, den die Kindergartenkinder vortrugen. Die Kids hatten ein riesiges Vergnügen, die verschiedenen Textzeilen mit Gesten zu begleiten.Und die Besucher hatten sichtlich Freude an der munteren Schar. Damit auch die Erwachsenen fröhlich gestimmt würden, verteilte Insa Zimni Textblätter und stimmte einen Baumkanon an, der viele aus der Reserve locken konnte.

Friedel Mensing eröffnete daraufhin offiziell den Baumkreis und konnte etwa 150 Kinder und Erwachsene begrüßen. Im Spätsommer des vergangenen Jahres kam ihm die großartige Idee, auf einem Teilstück des bislang wenig genutzten Geländes hinter dem AWO Kindergarten in Sögeln eine größere Anzahl einheimischer Gehölze zu pflanzen. Um dem Vorhaben Struktur zu geben, entschied sich die Natur AG, einen an keltische Baumkreise angelehnten Ring von 20 Bäumen anzulegen, dessen Mitte ein keltisches Labyrinth bildet. Der dreifache Kreis aus Bäumen, Steinen und Labyrinthspirale ist als nachhaltiger Naturlern- und Erlebnisort konzipiert. In der unglaublich kurzen Zeit von einem Dreivierteljahr konnten die Mitglieder der Natur AG diesen Plan verwirklichen.

Das Vorhaben wurde in mannigfaltiger Weise von den Bewohnern der Ortschaft, von Naturfreunden und von Behörden unterstützt. In finanzieller Hinsicht war das Projekt natürlich ein schwerer Brocken, der durch die Bingo-Umweltstiftung ganz wesentlich erleichtert wurde. Deshalb freute sich Ortsbürgermeister Böselager auch ganz besonders über den Besuch von Joachim Weyer, dem Vorsitzenden des Förderkreises der Naturkundlichen Sammlung Th.Thomas e.V., und Thorsten Thomas selbst, dem Vorstand der Naturkundlichen Sammlung. Diese Männer waren es, die die Verbindung zur Bingo-Umweltstiftung herstellten und bei den umfangreichen Anträgen und Formalien halfen. Für diese erfolgreiche Kooperation für die gute Sache dankte der Ortsbürgermeister nochmals herzlich im Namen der Natur AG.

Auch die kleinen und größeren Zuwendungen von privater Seite, die in das Projekt flossen, waren ganz entscheidend für das Gelingen des Vorhabens. Und nur durch das zähe Festhalten an dem Plan, hier einen Ort der Besinnung auf die Bewahrung der Umwelt zu schaffen, ließ die Akteure die Kraft aufbringen, unzählige Stunden gemeinsamer Arbeit bei jedem Wetter zu leisten. Der Dank der Natur AG an alle Unterstützer soll nun ab Ende Juni auf einer Tafel Ausdruck finden, auf der schon jetzt die Namen von 100 Sögelner Bürgern bzw. Familien stehen. Der allerdings noch unvollständige Entwurf der Tafel wurde auf der Eröffnungsfeier vorgestellt.

Mit Freude konnte Böselager auch Gert Borcherding, den Stellvertretenden Bürgermeister von Bramsche, begrüßen, der in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters Heiner Pahlmann gekommen war. Auch er beglückwünschte die Natur AG zu dem erfolgreichen Projekt, das die Anziehungskraft für viele naturverbundene Menschen zum landschaftlich schönen Sögeln vergrößern werde. Was der Wahlspruch der Arbeitsgemeinschaft („Wir lieben, was wir tun“) bewirken könne, habe jeder hier nun vor Augen.

„Verständnis für Umwelt“

Dem Gesagten schloss sich Martin Fromme, der stellvertretende Geschäftsleiter des AWO-Kreisverbandes in der Region Osnabrück, an. Er freute sich über den vielseitigen Spiel- und Lernstandort für die Kindergartenkinder. Wer so im Grünen mit allen Wesen der Natur aufwachse, nehme „viel an Verständnis für die Belange der Umwelt“ ins Erwachsenenleben mit.


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