Tag des Wassers Wasser sucht sich seinen Weg

Von Heiner Beinke

Die Wasserschützer von morgen: Naturschützer Rolf Hammerschmidt bei einer Wasserprobe mit der vierten Klasse der Bühner-Bach-Schule in Achmer. Foto: Heiner BeinkeDie Wasserschützer von morgen: Naturschützer Rolf Hammerschmidt bei einer Wasserprobe mit der vierten Klasse der Bühner-Bach-Schule in Achmer. Foto: Heiner Beinke

Achmer. Ganz sicher ist sich Björg Dewert vom Haseauenverein nicht, aber sie vermutet, dass die Bühner-Bach-Schule in Achmer die einzige Schule ist, die sich nach dem Gewässer vor der Haustür benannt hat. Auf alle Fälle bringt es die Nähe mit sich, dass sich die Grundschüler intensiv mit ihrem Bach und seinen Problemen beschäftigen.

Heute machen Dewert und die Klassenlehrerin Bettina Wüsthoff Experimente mit der vierten Klasse, bei denen es darum geht, wie sich das Wasser seinen Weg sucht. „Mäandern nennt man das“, ruft eine Schülerin, die gut aufgepasst hat.

Das Schulprojekt am Bühner Bach wird vom Unterhaltungsverband 97 unterstützt, aus gutem Grund, findet Georg Lucks: „Die Kinder von heute sind die Verschmutzer oder Wasserschützer von morgen“, betont der Geschäftsführer den Wert dieser Umweltbildungsarbeit. Lucks erläutert, dass der Verband bei den Pflegearbeiten am Bachlauf möglichst schonend vorgeht. Vor allem im Quellgebiet werde „nicht mehr als unbedingt nötig“ getan. Er erinnert aber auch daran, dass es darum gehe, Lebensraum zu schaffen und zu sichern. Für Björg Dewert ist es „ein Glück“, dass sich die ökologisch gewünschte Ausweitung des Bachbettes durch Mäandern mit dem Hochwasserschutz verträgt.

Aber zurück zu den Kindern. Mit denen nimmt der Bramscher Naturschützer Rolf Hammerschmidt bei den Besuchen am Bach regelmäßig Wasserproben. Denn der Bühner Bach „ist schon ein Sorgenkind“, meint Hammerschmidt mit Blick auf die Landwirtschaft in direkter Nähe. Bei einem Sauerstoffgehalt von 7,0 Milligramm je Liter ist die Welt in Ordnung.


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