Strandkörbe und erste Liegen da Hasebad-Rutsche in Bramsche ab 21. März freigegeben

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Bramsche. Noch 18 Tage. Der Endspurt für die Umbauarbeiten im Bramscher Hasebad ist eingeläutet. Ab Samstag, 21. März, steht die mehr als 80 Meter lange Rutsche dann allen „Wasserratten“ in der Tuchmacherstadt endlich zur Verfügung.

Am Sonnabend, 11. April, gibt es ferner ab 14 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ an der Malgartener Straße. Sämtliche baulichen Neuerungen im gesamten Hasebad können dann von der Öffentlichkeit unter die Lupe genommen werden.

„Tüv-Plakette ist drauf“

„Die Plakette ist schon auf der Rutsche drauf“, sagt Badleiter Jörg Kampmeyer nach der erfolgreichen Abnahme durch den Tüv-Mitarbeiter Benjamin Sperlich.

Zusammen mit seinem Kollegen Michael Fischer sowie Stadtwerke-Geschäftsführer Dieter Holzgrefe und dem Technischen Leiter Frank Schulte begleitet er nun die finalen Bauarbeiten: Auf die Fliesenleger im Rutschenturm folgt jetzt der Maler. Das Licht und die Zeitmessung an der Röhre sind endgültig anzuschließen. Am Ende dieser Kette steht die Grundreinigung der Anlage.

Alle Schwimmer, die in Zukunft auf die Rutsche gehen, dürfen sich übrigens auch auf eine offizielle Zeitmessung freuen, wenn sie durch die Windungen der in Orange gehaltenen Röhre „sausen“. Eine ewige Top-10-Liste aller gerutschten Zeiten wird dabei ebenso angezeigt wie die eigene und die jeweilige Tagesbestzeit.

In Orange – aus Spanien

Orange ist aber auch die Farbe der zwei Strandkörbe, die bereits im neuen Liegenbereich des Hasebades zu finden sind. Dazu kommen größere Pflanzen und 20 sogenannte Gesundheitsliegen. Die einen cremefarben, die anderen – natürlich – in Orange. Auf Letztere warten Kampmeyer, Holzgrefe & Co. aber momentan noch, weil sie in Spanien gefertigt und von dort aus angeliefert werden.

Losgelöst vom mächtigen Rutschenturm und dem Liegensektor schreitet die Schaffung der insgesamt 14 neuen, zusätzlichen Duschen im Hasebad voran. „Sie werden ebenfalls bis zum 21. März fertig sein“, verspricht Stadtwerke-Geschäftsführer Holzgrefe. Noch führen in diesem Abschnitt in der Nähe des Variobeckens aber ganz kräftig die Handwerker das Wort.

Am 11. April gilt das dann aber vor allem für die örtlichen Honoratioren. Denn bevor nachmittags der „Tag der offenen Tür“ beginnt, geben sich Bürgermeister, Stadtratsmitglieder, Architekt, die Stadtwerke-Spitze und die am Umbau beteiligten Firmen im Hasebad ein Stelldichein. „Der gesamte Rat übrigens in Badeanzug oder Badehose zum gemeinsamen Rutschen…“, sagt Holzgrefe – schelmisch lächelnd.


Wir meinen: „Mehr Spaß ohne Prunk“

Die Vorfreude ist berechtigt. Das Hasebad macht als eine der zentralen Freizeit- und Gesundheitssporteinrichtungen in Bramsche durch seine Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen einen qualitativ deutlichen Schritt nach vorne.

Kein Prunk, kein Protz. Aber mehr Spaß durch die neue Rutschenröhre. Mehr Komfort durch den neuen Liegensektor. Mehr Service durch die zusätzlichen Duschen – zwei von ihnen für Rollstuhlfahrer geeignet. Mehr Optionen für die Schwimmer durch das neue Außenbecken. Alles farbenfroh und einladend gestaltet.

Angenehmer Nebeneffekt: Durch die bauliche Erweiterung des bisherigen Hasebad-Komplexes „nach hinten“ wirken urplötzlich auch die benachbarte Minigolfanlage und das Hasesee-Café wie Teile eines kleinen Freizeitparks. Wenn auch das so im Vorfeld gewollt war – Hut ab.

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