Der Bürgermeister packt mit an Pflanzaktion der Bühner-Bach-Schule Achmer

Von Holger Schulze

Einen neuen Schulwald pflanzten (von links) Heiner Pahlmann, Renate Settelmeier und Martin Meyer Lührmann mit den Schülern der Klasse 2b. Foto: Holger SchulzeEinen neuen Schulwald pflanzten (von links) Heiner Pahlmann, Renate Settelmeier und Martin Meyer Lührmann mit den Schülern der Klasse 2b. Foto: Holger Schulze

Achmer. „Seid ihr fit? Habt ihr ordentlich gefrühstückt? Jetzt wird richtig gearbeitet!“, so begrüßte Martin Meyer Lührmann, Bezirksförster von Bramsche, am Mittwochmorgen die Schülerinnen und Schüler der 2b von der Bühner-Bach-Schule, die sich zur Aufforstung des Schulwaldes getroffen hatten.

Rund zwei Jahre lang existierte zwischen der Schule und dem Heimathaus „Wakumer Dannen“ eine Brachfläche. Der ehemalige Schulwald musste 2013 aus Gründen der Verkehrssicherheit abgeholzt werden. Nun konnte die Aufforstung in Angriff genommen werden.

Bevor es losging, gab es noch eine kurze Einweisung durch „den Chef der Expedition“, wie Martin Meyer Lührmann von einer Schülerin bezeichnet wurde. Er erklärte, wohin die Wurzeln müssen und schon ging es los mit dem Setzen der Bäume. Gepflanzt wurden unter anderem Weißdorn, Esche, Buche, Lärche, Hundsrose und eine größere Partie Holunder. Hilfe erhielten die Kinder von Bürgermeister Heiner Pahlmann, der es sich nicht nehmen ließ, selbst zum Spaten zu greifen und einige Löcher auszuheben.

Durch die Zusammenarbeit von Schulelternrat, Förder- und Heimatverein, sämtlichen Klassen der Bühner-Bach-Schule , dem Lehrerkollegium sowie den Eltern wird jetzt ein begehbarer Lehrwald heranwachsen. Hier können die Schüler nicht nur spielen, sondern dank der angepflanzten heimischen Bäume und Sträucher sei auch „alles vorhanden, was wir für den Sachkundeunterricht benötigen“, wie Schulleiterin Renate Settelmeier am Rande der Pflanzaktion wissen ließ.

Dank einer Finanzspritze durch die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück konnte die differenzierte Auswahl der Pflanzen angeschafft werden. Auch die Zaunerneuerung ist durch Einnahmen der Bezirksförsterei aus Holzverkäufen sichergestellt.


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