Viel Platz nach Jahren der Enge Neue Kita an der Schule in Engter eingeweiht

Von Holger Schulze

Viele bunte und gute Wünsche überbrachten die Kolleginnen aus der Kampstraße. Foto: Holger SchulzeViele bunte und gute Wünsche überbrachten die Kolleginnen aus der Kampstraße. Foto: Holger Schulze

Engter. Nach dem Segen in der Kirche fand am Sonntagmittag die offizielle Einweihung des neuen Kindergartens an der Schule mit anschließenden Tag der offenen Tür in Engter statt. Vor zahlreichen Vertretern öffentlichen Lebens aus Engter, Bramsche und den umliegenden Ortschaften, nahm Karin Richter als Einrichtungsleiterin zahlreiche Grußworte und Glückwunschgeschenke entgegen.

„Wir sind mittlerweile in der Kita angekommen und lernen miteinander zu leben“, begrüßte die Leiterin die Gäste, verbunden mit einem Dank an ihr Team, das den Start mit vielen Ideen und den jeweils individuellen Qualitäten begleitet hatte.

In ihrer Begrüßungsrede wünschte sich Karin Richter besonders die zeitnahe Anschaffung einiger Spielgeräte. „Wir sind gespannt auf alles, was da kommt und uns mit Gottes Hilfe hoffentlich gelingen wird“, schloss siee.

Elke Bethge als Moderatorin und Leiterin der Kita an der Kampstraße übergab nach einem gemeinsamen „Prost“ auf die Kita dann das Wort an Liesel Höltermann.

„Ein Kindergarten soll ein Ort sein, an dem sich Kinder wohlfühlen und die Welt für sich entdecken. So ein Ort ist hier geschaffen worden“, attestierte die Bürgermeisterin allen Beteiligten. Kostengünstig im Vergleich zu einem Neubau sei die Kindertagesstätte entstanden und alles andere als nur die zuweilen befürchtete Notlösung, führte Höltermann weiter aus. Die Räume sind hell und bunt und in Verbindung mit der Grundschule ein „kleines Bildungszentrum“ , lobte sie insbesondere Alois Lager, der mit der Planung und Ausführung sein Berufsleben als Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Bramsche abgeschlossen hatte. „Kinder haben hier ein großzügiges Platzangebot mit einem großen Außengelände, fügte sie zum Ende ihrer Rede kommend hinzu.

Mit dem Dank bei den Firmen für die sehr gute Bauausführung sowie an die Kirchengemeinde für die viele Arbeit, insbesondere für den Kirchenvorstand, schloss die Bürgermeisterin mit der Anregung zur „Dankbarkeit, die dafür empfunden werden kann, was wir in Bramsche“ im Vergleich zu den Nachrichten aus anderen Teilen der Welt „unseren Kindern anbieten können“.

Ewald Bruning, Kirchenvorstand beim Träger der Einrichtung, der evangelischen St. Johannis-Kirchengemeinde in Engter, wandte sich in seinem Grußwort dem Werdegang der Kindertagesstätte zu. „Seit mehr als 30 Jahren führten wir sehr beengt unseren Betrieb. Drei Jahre davon mit einer Notgruppe im Gemeindehaus“, erinnerte Bruning an die Vergangenheit. „Darum freuen wir uns umso mehr, eine weitere evangelisch geführte Kindertagesstätte zu haben“.

Anette Marewitz aus Lappenstuhl grüßte für die Ortsbürgermeister des Kirchspiels. Pastorin Elfriede Siemens übergab als stellvertretende Superintendentin eine Handpuppe in Form eines Hirten an die Mitarbeiterinnen der Kita. Gemeint war dieser als Symbol für „ständige Erreichbarkeit und Behütung durch den guten Hirten“, hier nun nicht im Hinblick auf Schafe, sondern auf Kinder sowie für den christlichen Erziehungsauftrag.

Vertreterinnen der Verwaltung des Kirchenamtes und der Kindertagesstätten des Kirchenkreises, der örtliche Grundschulleiter, der Ortsbrandmeister mit einer behelmten Feuerwehrbärin als Geschenk im Arm brachten ihre Glückwünsche vor, vervollständigt von den esten Wünschen der Kolleginnen aus der Kampstraße.