Segensspruch und Spenden Bramscher Sternsinger baten: Öffnet eure Hände

Von Holger Schulze

Die Sternsinger von Heilig Geist: Auch sie klingelten und klopften fröhlich gestimmt an zahlreiche Türen im Stadtgebiet. Foto: Holger SchulzeDie Sternsinger von Heilig Geist: Auch sie klingelten und klopften fröhlich gestimmt an zahlreiche Türen im Stadtgebiet. Foto: Holger Schulze

Bramsche. „Als Sternsinger grüßen an eurem Tor: Balthasar, Caspar und Melchior.“ Mit diesem Auftaktsatz klopften am Wochenende wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche der St.-Martinus-Gemeinde Bramsche an die Haustüren der Umgebung.

Ausgesandt von den drei Kirchenstandorten Bramsche, Gartenstadt und Malgarten , ging es mit gesegneter Kreide zu den Häusern der Menschen mit katholischem Glaubensbekenntnis, um den Segen „Christus Mansionem Benedicat“, symbolisiert durch die Buchstaben „C, M, B“, am Mauerwerk anzubringen. Doch auch bei Nichtkatholiken machten die Sternsinger halt, so denn aus den Vorjahren bekannt war, dass diese sich ebenfalls über den Brauch freuen würden.

Aber nicht nur die Überbringung des Segens war das Anliegen der Sternsinger. Den Wunsch „Darum öffnet willig eure Hände und gebt uns eine gute Spende“ bekamen die Besuchten ebenfalls zu hören. In diesem Jahr ging es darum, Spenden für Projekte auf den Philippinen zu erbitten.

Auf Schulen zugegangen

Miriam Hockmann war mit ihren 14 Jahren schon das siebte Mal bei der Aktion dabei. „Ich mache es, weil ich den Menschen in den armen Ländern helfen möchte und sich auch die Menschen hier freuen, wenn wir kommen“, begründete die Sternsingerin ihr Engagement, bei Wind und Wetter loszugehen.

„Dieser Einsatz ist heute nicht mehr selbstverständlich“, wusste Marianne Brörmann zu berichten. Im Einzugsgebiet der Heilig-Geist-Kirche sorgt sie dafür, dass jeweils drei Sternsinger mit einer erwachsenen Begleitung unterwegs sind.

„Es ist bei uns schwieriger geworden, Kinder zu finden. Erstmals sind wir in diesem Jahr deshalb auch in die Schulen gegangen, um Werbung für uns zu machen. Allerdings hoffe ich, dass wir eine ähnlich große Teilnehmerzahl haben werden wie in den vergangenen Jahren“, gab sich Marianne Brörmann kurz vor dem Eintreffen der Sternsinger im Gemeindehaus von Heilig Geist optimistisch. 21 Kinder und Jugendliche waren es dann schließlich, die sich von der Gartenstadt aus auf dem Weg machten.


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