Momente beim Moonlight-Shopping Was auf den Wunschzetteln der Bramscher steht

Von Holger Schulze

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Bramsche. Hell erleuchtete Geschäfte, geöffnet bis 21 Uhr. Auf der Großen Straße entspannt bummelnde Passanten. Glühweinstände und Bratwurstgeruch. Ab und zu eine Menschentraube um die Nachtwächterführung herum und ein den Temperaturen tapfer trotzendes und ausdauernd musizierendes Sidewalk Orchestra. All das zählte zum Stimmungsbild beim Moonlight-Shopping am Samstagabend in der Bramscher Innenstadt.

Neben der dekorativen Weihnachtsbeleuchtung in der City machte die allmählich aufsteigende Kälte in der Kleidung deutlich, der Winter ist im Anmarsch. Weihnachten ist nicht mehr weit.

Damit beginnt jetzt wieder die Zeit der Wunschzettel und Einkaufslisten, die Suche nach Geschenken – und die Frage nach einem Wunsch wird häufiger gestellt. Ein paar freundliche Moonlightshopper gaben uns dann auch Auskunft über das, was an Weihnachten vielleicht unter dem Tannenbaum zu finden sein wird.

Barbara Busch beispielsweise hat vier Enkel. So soll es „Fifa 15“ für die Playstation sein. Ferner neue Schränke für das Kinderzimmer. Der älteste Enkel macht zudem den Führerschein und benötigt hierbei finanzielle Unterstützung.

Und die 15-jährige Enkelin möchte ebenfalls Geld „fürs Shoppen“. Für sich und ihren Lebenspartner hingegen wünscht sich Barbara Busch nichts Materielles. „Gesundheit für alle und ein Weihnachtsfest mit der ganzen Familie“ stehen auf ihrer persönlichen Wunschliste ganz oben.

„Spielsachen für die Kinder, Kleidung für den Skiurlaub. Für den Mann ein Haushaltsgerät, und die Eltern sollen etwas Kulinarisches erhalten“, so sieht die Einkaufsliste für Nadine Biemann in den kommenden Wochen aus. Aber Genaueres wurde nicht verraten, „denn das soll ja eine Überraschung bleiben und nicht schon in der Zeitung stehen …“, so die Riesterin.

Bei ihrer Schwester Marina Kristen ist „Star Wars für den Nachwuchs ganz wichtig“. Ferner eine Kinderküche, eine Puppe und für sie selbst ein schönes Parfüm. Die Eltern werden wohl mit Fotos von den Enkeln erfreut werden.

Gedanklich noch gar nicht auf Weihnachtseinkäufe eingestellt war Ulrich Koopmann aus Alfhausen. Erst nach etwas Überlegung fiel ihm dann doch noch ein Wunsch ein: eine Gitarre.

Relativ kurz waren auch die Wunsch- und Geschenkelisten von Milena Freitag und Benjamin Wendland: ein Parfüm für ihn und Bastelmaterial für sie. Mehr müsse es nicht sein. An ihre Mutter will Milena Utensilien für deren Hobby, das Bedrucken von T-Shirts, verschenken.

In Zurückhaltung beim „ganzen Hin- und Hergeschenke“ übt sich auch Anja Müller. Eine Uhr für den Mann und eine Einladung zum Krimidinner für die Eltern hat sie so im Hinterkopf. Sie selbst würde sich über Schuhe, Parfüm oder auch Schmuck freuen.

„Bücher, Mütze, Digitalkamera, Unterhaltungselektronik für die Eltern, und für den Vater speziell ein Spielzeug – für das Kind im Manne.“ Diese Artikelarten bestimmten bei Anna und Henrike Baum die Wünsche beziehungsweise die anstehenden Besorgungen.

Arm in Arm untergehakt waren Marianne Eggemann, Carmen Berkelie und Tatjana Post beim Moonlight-Shopping unterwegs. Drei gut gelaunten Frauen. Da kam Hoffnung auf eine üppige Wunschliste auf. Doch auch bei dem Damentrio stand nicht die Quantität im Vordergrund. „Hauptsache mit Liebe geschenkt“, hieß es bei ihnen. Dann aber dürfen es gerne Bücher und DVDs, Gutscheine aller Art und Karten für das Theater oder Musical sein. „Spontane Käufe“ lautete hingegen die eigene aktuelle Planung für die Geschenke für die Angehörigen.


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