2000 Jahre Varusschlacht Friedenszeichen-Sonderverkauf in Museum und Park Kalkriese

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Auch vor dem Berliner Reichstag haben die Friedenszeichen gestanden. Foto: VarusschlachtAuch vor dem Berliner Reichstag haben die Friedenszeichen gestanden. Foto: Varusschlacht

Bramsche. Nur noch wenige Stelen sind von der Aktion „Feldzeichen zu Friedenszeichen“ übrig. In einer Sonderaktion vom 1. bis 23. Dezember 2014 werden die letzten Exemplare im Varusschlacht-Museum verkauft.

„Die Nachfrage hat seit dem Beginn der Aktion im Januar 2009 nicht nachgelassen. Bis heute sind die „Feldzeichen zu Friedenszeichen“ im gesamten Osnabrücker Land aufgestellt“, freut sich Joseph Rottmann, Geschäftsführer Museum und Park Kalkriese. „Mit dem Sonderverkauf bietet sich die letzte Gelegenheit eine Stele zu erwerben. Und wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, kann mit einem Friedenszeichen sicherlich nichts falsch machen“, so Rottmann weiter.

Boschafter des Friedens

Den Auftakt zu „2000 Jahre Varusschlacht“ im Jahr 2009 bildete die Aktion „Feldzeichen zu Friedenszeichen“. Mehr als 10.000 Bürger aus dem Osnabrücker Land haben in vielen Gemeinschaftsaktionen 2000 Friedenszeichen individuell gestaltet. Die 2000 Friedenszeichen zierten im Januar 2009 spektakulär illuminiert den Museumspark in Kalkriese. Als Botschafter des Friedens zogen sie im Anschluss weiter und sind seitdem im ganzen Osnabrücker Land zu finden. Auch vor dem Europäischen Parlament in Straßburg und dem Deutschen Bundestag in Berlin konnten 27 Friedenszeichen, die sinnbildlich für jedes Land der Europäischen Union stehen, ihre friedliche Botschaft aussenden. Diese Zeichen stehen jetzt im Museumspark. Auch viele Prominente, wie Alfred Biolek, Götz Alsmann oder die Sängerin Nicole, haben ihr ganz persönliches Friedenszeichen geschaffen.

Das Gestaltungskonzept für die modernen Feldzeichen stammt von dem Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb. Die Stelen aus Holz und Metall sind dem Erscheinungsbild römischer Feldzeichen nachempfunden und tragen vergrößerte Nachbildungen der in Kalkriese gefundenen römischen Reitermaske. „Die Aktion „Feldzeichen zu Friedenszeichen“ war und ist ein voller Erfolg. Wir wollten Menschen dazu bewegen, sich mit dem antiken Geschehen der Varusschlacht und der Verbindung zur Gegenwart zu beschäftigen. Die bis heute mehr als 2000 gestalteten Friedenszeichen, die im Osnabrücker Land und darüber hinaus an vielen Plätzen zu finden sind, geben dem Thema viele individuell gestaltete Gesichter“, resümiert Joseph Rottmann.

Auch nach dem ereignisreichen Jahr 2009 ging die Reise der Friedenszeichen weiter. Unter dem Titel „Dem Frieden gewachsen?!“ sendeten 194 Stelen mit Zitaten aus den 193 Staaten der Vereinten Nationen sowie dem Vatikan während der Landesgartenschau in Bad Essen ihre friedliche Botschaft aus. Der Restbestand aus dieser Sonderedition steht bei der Aktion, die am 1. Dezember 2014 in Museum und Park Kalkriese beginnt, zum Verkauf. „Damit endet die Aktion. Die kompletten Stelen mit Maske werden nicht mehr nachproduziert. Die einzelnen Masken sind allerdings auch noch im kommenden Jahr weiter im Museumsshop erhältlich“, so Antje Sell, Leiterin des Museumsshops Kalkriese.

Wer Interesse an einem Friedenszeichen hat, kann sich unter der Telefonnummer 05468/920423 eine Stele zur Abholung bereit legen lassen. Die Friedenszeichen werden nicht geliefert. Ein Friedenszeichen komplett kostet 150 Euro. Die Stele solo, ohne Maske mit Holz- und/oder Keramikfehlern kann für 45 Euro erworben werden. Eine einzelne Maske steht für 55 Euro zum Verkauf.


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