Konzert in der „Alten Post“ Tom Vieth & Friends rocken wieder in Bramsche

Von Sascha Knapek

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Nicht nur im Sommer gut: Tom Vieth (Mitte) und seine junge Bluesband mit Malte Wollenburg (links) und Christopher Pietruschka (rechts). Foto: Sascha KnapekNicht nur im Sommer gut: Tom Vieth (Mitte) und seine junge Bluesband mit Malte Wollenburg (links) und Christopher Pietruschka (rechts). Foto: Sascha Knapek

Bramsche. Vor fast genau drei Monaten gastierten Tom Vieth und seine jungen Blues-Mitstreiter auf dem Bramscher Kirchplatz. Im Rahmen des Sommerkulturprogramms begeisterten sie ihr Publikum mit coolem Chicago-Blues, der jedoch nicht nur „open Air“, sondern auch in einer gemütlichen Kneipe bestens aufgehoben ist. Das bewiesen Vieth und seine blutjunge Bluesband am Samstagabend eindrucksvoll in der „Alten Post“.

„Seid ihr bereit für den Blues?“, fragte Frontmann Tom Vieth, nachdem ihm seine vier Bandkollegen das passende Instrumental-Intro geliefert hatten und mit verdientem Szenenapplaus bedacht worden waren. Die Antwort, die die Kneipenkult(o)ur-Besucher in der sehr gut gefüllten „Alten Post“ parat hatten, war eindeutig. Und so ging der Münsterländer direkt in „Everyday I Have the Blues“ über, ein Genre-Standard der Sparks Brothers aus dem Jahr 1935. Die Marschrichtung war vorgegeben, die Zuschauer auf Betriebstemperatur.

Flankiert von Dominik Walczuch am Schlagzeug, Christopher Pietruschka am Bass, Tastenmann Nico Dreier und dem Engteraner Malte Wollenburg an der E-Gitarre, reichte Vieth das Scheinwerferlicht oftmals an einen seiner Nebenmänner weiter. Die hervorragenden Nachwuchsmusiker zahlten das Vertrauen mit sehr kraftvollen und virtuosen Soloeinlagen zurück.

Nur wenige Meter trennen die Sommerkulturbühne und das kleine Plateau in der „Alten Post“. So unterschiedlich der Rahmen der Auftritte auch sein mochte , so professionell und mitreißend zelebrierten Tom Vieth und die jungen Vollblutmusiker den Blues. Die Kulisse ist für „Tom Vieth & Friends“ zweitrangig. Entscheidend ist die ansteckende Spielfreude der Musiker. Und die war beim zweiten Bramsche-Besuch innerhalb von drei Monaten wieder überzeugend.


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