TuS trifft auf TSV Neustadt Bramscher Basketballer mit Personalsorgen

Von Sascha Knapek

Fordert Zusammenhalt: Reiner Frontzek (Mitte). Foto: KamperFordert Zusammenhalt: Reiner Frontzek (Mitte). Foto: Kamper

Bramsche. Vor heimischer Kulisse wollen die Basketballer des TuS Bramsche am Samstag in der 2. Regionalliga den dritten Erfolg in Serie einfahren. Zu Gast sind die Tabellennachbarn vom TSV Neustadt, die die Hasestädter aus den zurückliegenden Spielzeiten kennen. Beginn in der Realschulhalle ist um 19.15 Uhr.

Ein ganz besonderes Wiedersehen wird die Begegnung für TuS-Akteur Lukas Kleyböcker werden. Der Power Forward lief in der vergangenen Saison für Neustadt auf und trifft nun auf seine alten Mannschaftskollegen. Von denen sind TSV-Headcoach Miroslav Vorkapic einige Leistungsträger erhalten geblieben. Allen voran Solomon Sheard. Mit dem äußerst athletischen und bulligen US-Amerikaner hatten die Red Devils in der Vergangenheit ihre liebe Mühe und Not. Dass der Center auch im erneuten Aufeinandertreffen zu den gefährlichsten Spielern der „Shooters“ zählen wird, zeigt ein Blick auf die Statistik. Mit 26,6 Punkten pro Partie ist Sheard aktuell der zweitbeste Scorer der gesamten Liga. Es wartet also viel Arbeit auf die Bramscher Brettspieler um Kapitän Bernd Fährrolfes.

In der Tabelle stehen die Gäste mit drei Siegen und vier Niederlagen auf Rang sieben – einen Platz davor rangiert Bramsche (4/3). Zusätzlich zu Sheard sollten die Red Devils vor allem ein Auge auf die sicheren Distanzwerfer des TSV haben. Nach dem US-Amerikaner punkten Nikolaos Malafekas (16,2) und Sven Grevesmühl (15,7) am erfolgreichsten.

Da auch Neustadt zwei Siege in Folge einfahren konnte, stehen sich zwei Teams gegenüber, die ihre Läufe fortsetzen wollen. Eine weitere Parallele ist, dass der TSV und der TuS die einzigen Mannschaften sind, die die favorisierte TSG Westerstede im direkten Duell bezwingen konnte. Der TSV schlug den Tabellendritten mit 85:79.

Für Trainer Reiner Frontzek wird es darauf ankommen, dass nicht noch mehr Spieler ausfallen. Neben dem verletzten Romello Steffen werden auch Marius Meyer und Heiner Fährrolfes (beide aus beruflichen Gründen) nicht spielen. Aushelfen soll Yannik Rautenstrauch.

Nach vielen Höhen und Tiefen bleibt Frontzek vorsichtig. „Auf uns warten ein schweres Spiel und ein routinierter Gegner“, prognostiziert er und nimmt die erfahrenen „Teufel“ in die Pflicht: „Es wird eine Menge Arbeit auf unsere Stammspieler zukommen.“