Erprobungsphase beendet Bramscher Familienzentren jetzt zertifiziert

Von Holger Schulze

Bei der Präsentation der neuen Schilder der Familienzentren dabei waren Helmut Langelage, Monika Kramer, Christiane große Sextro, Sabine Stein und Heiner Pahlmann. Foto: Holger SchulzeBei der Präsentation der neuen Schilder der Familienzentren dabei waren Helmut Langelage, Monika Kramer, Christiane große Sextro, Sabine Stein und Heiner Pahlmann. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Bislang arbeiteten die drei Bramscher Familienzentren Grüner Brink, Hesepe und St. Martinus noch unter dem Status, ein Modell zu sein. Nun ist diese Erprobungsphase vorüber. Nach erfolgreichem Bestehen eines Zertifizierungsverfahrens im Laufe des Jahres steht nun bei allen Familienzentren das kleine Wort „zertifiziert“ unter dem Titel.

Am Mittwochvormittag präsentierten Christiane große Sextro, Leiterin des Familienzentrums Grüner Brink, und ihre beiden Kolleginnen Monika Kramer für St. Martinus und Sabine Stein für das Zentrum in Hesepe die neuen Schilder in der Gartenstadt.

Orte der Begegnung und des Austausches für Eltern und deren Familien. Verlässliche Ansprechpartner sein für alles, was Familien bewegt. Interesse wecken für neue Themen und Angebote. Unterstützungsangebote schaffen, Orte sein, in denen sich alle, Klein und Groß, Jung und Alt, wohl und angenommen fühlen und nicht zuletzt Angebote schaffen, die Spaß und Freunde machen – das waren die Tätigkeitsschwerpunkte, die sich die Familienzentren, nicht nur in Bramsche, auf die Fahnen geschrieben haben.

Enge Kooperation

In Bramsche aber ging man noch einen Schritt weiter. „Wir haben das Modell gefahren, zu kooperieren und alles gemeinsam zu machen“, stellte Sabine Stein die Bramscher Besonderheit in der Erprobungsphase vor. „Wir sind happy, dass es nun so weitergeht. Wir planen bereits für das erste Halbjahr 2015, und uns gibt es weiterhin nur zu dritt.“ Die Synergieeffekte also werden auch für die nächsten drei Jahre, für die bereits die Finanzierung sichergestellt ist, von allen drei Familienzentren gemeinsam an die Eltern und Kinder weitergeleitet.

Den Glückwunsch zur bestandenen Zertifizierung äußerte Bramsches Bürgermeister Heiner Pahlmann gegenüber den Leiterinnen der Familienzentren wie folgt: „Ich finde es gut, dass das Projekt nun auf sicheren Füßen steht, was sicher auch mit Ihrer Arbeit zu tun hat. Bildung und Erziehungskompetenzen sind einfach wichtig.“

Vom städtischen Fachbereich Soziales, Bildung und Sport anwesend war bei der Schilderpräsentation zudem Helmut Langelage. Ihn freute besonders, dass die Zertifizierung erteilt worden war, „weil wir zu Beginn wegen der sehr weit gefassten Rahmenbedingungen zunächst gar nicht recht wussten, auf was es konkret ankommen würde, und Sie Ihren Weg erst selbst finden mussten“.

Dieser Weg geht jetzt nun weiter und gleich mit einem Dankeschön der Familienzentren an „ausdrücklich alle Bramscher Eltern, unabhängig davon, welche Einrichtung ihre Kinder besuchen“, wie Sabine Stein betonte.

Theaterstück als Dank

„Eltern sein – ein Kinderspiel“, so heißt das Programm für einen Theaterabend im Gemeindehaus von St. Martinus an der Lindenstraße: Am Dienstag, 25. November, ab 20 Uhr bedanken sich die Familienzentren damit für die gute Resonanz auf ihre Angebote in der Zertifizierungsphase mit einer Vorstellung der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück, die fröhlich und für die Zuschauer zudem kostenlos das Thema „Szenen zu den Tücken des Erziehungsalltags“ auf die Bühne bringt.

Um genügend Plätze anbieten zu können, wird um Anmeldung bei einem der Familienzentren gebeten.