Mehr Lohn und Gehalt gefordert Einstündiger Warnstreik bei Sanders in Bramsche

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Mit Erbensuppe und Bockwürstchen stärkten sich die in den Ausstand getretenen Sanders-Arbeitnehmer um ihren Betriebsratsvorsitzenden Helfried Junghans (4. v. l.). Rund eine Stunde dauerte der Warnstreik in Bramsche.Foto: Marcus AlwesMit Erbensuppe und Bockwürstchen stärkten sich die in den Ausstand getretenen Sanders-Arbeitnehmer um ihren Betriebsratsvorsitzenden Helfried Junghans (4. v. l.). Rund eine Stunde dauerte der Warnstreik in Bramsche.Foto: Marcus Alwes

Bramsche. Mit einer rund 60-minütigen Arbeitsniederlegung bei der Gebrüder Sanders GmbH in Bramsche hat die IG Metall vor Beginn der dritten Runde der Tarifverhandlungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie ihren Forderungen Nachdruck verliehen.

Die Gewerkschaft verlangt fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt. „Heute senden wir an die Arbeitgeber die Botschaft, dass wir den Druck in den Betrieben und auf der Straße durchaus weiter steigern können“, sagte Gewerkschaftssekretärin Brigitte Langguth zum Warnstreik.

Vor dem Eingangstor der Gebrüder Sanders GmbH an der Maschstraße hatten sich in der Mittagszeit mehr als 30 Beschäftigte eingefunden. Unter ihnen der Betriebsratsvorsitzende Helfried Junghans. „Das ist das erste Mal, dass hier gestreikt wird. Es ist aber notwendig. Wir als Arbeitnehmer sind häufig bereit, flexibel zu sein – für unser Unternehmen. Aber jetzt muss auch ein Entgegenkommen der Arbeitgeber erkennbar werden.“ Insbesondere beim Lohn und Gehalt. „Hier sind wir Textiler bisher leider eher am unteren Ende der Skala zu finden“, so Betriebsrat Junghans.

Im Hauptwerk in Bramsche beschäftigt die Gebrüder Sanders GmbH & Co. KG rund 150 Menschen. International sind 900 Arbeitnehmer für die Sanders-Gruppe tätig.


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