Zweite Straße bald in Betrieb Sanierung des Bramscher Wasserwerks schreitet voran

Von Björn Dieckmann


Bramsche. Die Sanierung des Wasserwerks in der Gartenstadt steht vor dem Abschluss: „Mitte November werden wir voraussichtlich die zweite Straße wieder in Betrieb nehmen“, sagt Frank Schulte, Technischer Leiter der Stadtwerke. „Straße“ steht hier für die Anlage, in der das Grundwasser für den Transport zum Endverbraucher aufbereitet wird.

„Gesundheitlich unbedenklich ist das Grundwasser auch ohne diesen Schritt, es wäre nur nicht so klar“, erklärt Schulte. Zudem enthalte das Wasser einige Stoffe, die sich in den Leitungsrohren ablagern würden – „dann müssten wir ständig die Leitungen erneuern“, so Schulte.

Beide Förderstraßen sind seit Ende 2012 saniert worden und können nun unabhängig voneinander gesteuert werden. Ebenso wurden Rohrleitungen und Filterbecken auf einen modernen Stand gebracht. Auch die Mess- und Steuerungstechnik wurde erneuert bei der umfassendsten Sanierung des Wasserwerks seit den 1960er-Jahren, zu der auch Arbeiten am Bauwerk selbst gehörten. So wurden in eine Außenwand neue Lamellen eingezogen, um das Wasser vor Sonneneinstrahlung zu schützen.

Im folgenden sollen dann noch die Wände „verziert“ werden, verrät Schulte: „Wir stellen uns vor, dass wir den Kreislauf des Wassers grafisch gestalten. Das wäre sicherlich nicht nur für Schulklassen sehr anschaulich, die häufig zu Führungen ins Wasserwerk kommen.“