Sammlung für guten Zweck Bramscher Konfus-Kinder ernten Äpfel für die „Tafel“

Von Holger Schulze

Eine Gruppe der Kinder und Jugendlichen aus dem Konfirmandenunterricht von St. Martin, die Äpfel für die Tafel ernteten. Foto: Holger SchulzeEine Gruppe der Kinder und Jugendlichen aus dem Konfirmandenunterricht von St. Martin, die Äpfel für die Tafel ernteten. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Manchmal, da darf auch von denen geerntet werden, die nicht zuvor gesät oder gepflanzt hatten. Am Samstagvormittag war dies den Kindern und Jugendlichen aus dem „Konfirmandenunterricht fünf und sechs“ der St.-Martin-Gemeinde vergönnt.

In Begleitung von Pastorin Stephanie Seger und einigen Eltern ging es hinein in die Hasewiesen. In der Nähe der Straße „Am Sperrtor“ befinden sich einige Obstbäume der Stadt. Nach Rücksprache mit der Verwaltung durften nun die Mädels und Jungs des „KU fünf und sechs“, so die intern benutzte Abkürzung, mit Pflückgerätschaften, Leitern, Schubkarre und Kisten ausgerüstet, die Äpfel von den Bäumen holen. Nachdem gleich zu Beginn einigen KU-Mädchen ein paar Früchte auf den Kopf gefallen waren, kamen zusätzlich vereinzelt noch Fahrradhelme bei der Ernte zum Einsatz.

Im Vordergrund stand jedoch bei allen Beteiligten der Unterhaltungsaspekt. „Ich finde es cool, weil wir viele Äpfel sammeln und wir dabei sehr viel Spaß haben“, erläuterte Anell Remme die allseits gute Laune in der Truppe. Für Paul Borgmann hingegen war neben dem Spaßfaktor noch die Tatsache, „dass wir die Äpfel für die Tafel sammeln“, ein Motiv für seinen Einsatz.

Saft und selbst gekochtes Gelee für die Tafel und Apfelkuchen für die Jubelkonfirmanden, all dies wird in den kommenden Tagen aus dem Ernteergebnis hergestellt werden.

Doch wer arbeitet, soll auch essen. Kuchen von Mitgliedern des Kirchenvorstandes und der Gemeinde, Brezeln, Schokoküsse und Limonade sorgten dafür, dass der Pflückeifer der Erntehelfer nicht so schnell erlahmte.