Stadt investiert 250000 Euro Neuer Gerätewagen für die Bramscher Feuerwehr



Bramsche. Ein neuer Gerätewagen-Logistik ist bei der Feuerwehr Bramsche-Mitte eingeweiht worden. Das Fahrzeug ermöglicht den Brandschützern ein deutlich effektiveres Arbeiten im Alarmfall.

Durch seinen enormen Stauraum kann der Gerätewagen, dessen Aufbau von der Firma GSF aus Twist/Emsland hergestellt wurde, mit Werkzeugen aller Art für annähernd jeden erdenklichen Einsatz ausgestattet werden. Die übersichtliche Anordnung ermöglicht den Feuerwehrleuten zudem einen schnellen Zugriff. Und, was besonders wichtig ist: Aus dem fahrenden Fahrzeug heraus können Löschschläuche abgewickelt werden. „Das spart nicht nur enorm Zeit, sondern schont auch die Kräfte unserer Leute“, erklärte Feuerwehr-Pressesprecher Marc Piwinski  bei einer Besichtigung des Gerätewagens, der den bisher verwendeten, deutlich kleineren und unkomfortableren Rüstwagen ersetzt.

250000 Euro hat die Stadt Bramsche in diesen neuen Gerätewagen-Logisitik investiert. Gut investiertes Geld, wie Bürgermeisterin Liesel Höltermann jetzt bei der offiziellen Einweihung des Fahrzeugs befand, an der viele Feuerwehrleute sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung teilnahmen: „Die Feuerwehren opfern ihre Freizeit für die Sicherheit unserer Bürger. Dafür haben sie die beste und modernste Ausstattung verdient“, sagte sie. Wie professionell die Ehrenamtlichen arbeiten, habe sie zuletzt noch bei der Großübung auf der Bahnstrecke zwischen Bramsche und Achmer  verfolgt: „Das war eine ganz ganz große Leistung.“

Dass die Stadt die Kosten für das neue Fahrzeug auf sich genommen hat, dafür bedankte sich Ortsbrandmeister Jörg Ludwigs. Er war überzeugt davon, dass die Ortswehr Bramsche-Mitte mit dem Gerätewagen-Logistik eine deutliche Aufwertung des Fahrzeugbestands erfahren habe. Ludwigs erinnerte daran, dass unter anderen der heutige Kreisbrandmeister Cornelis van de Water, ebenfalls aus Bramsche, sich bereits frühzeitig für die Anschaffung des Gerätewagens stark gemacht habe.

Seine erste große Bewährungsprobe hat das neue Fahrzeug bereits bestanden: Am Donnerstag dieser Woche wurde er zum Großbrand in Neuenkirchen/Bramsche  hinzugerufen. Einziges Manko, so Ortsbrandmeister Ludwigs scherzhaft: „Wir mussten ihn hinterher nochmal waschen, damit er zur Einweihung wieder schick aussieht.“ 

Eine neue Verwendung ist unterdessen auch für das außer Dienst gestellte Fahrzeug gefunden worden: Der alte Rüstwagen gehen an den „Historischen Löschzug Pelkum“. Der Verein aus dem Raum Hamm hält alte Feuerwehrfahrzeuge instand und präsentiert sie zu verschiedenen Anlässen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN