Zweiter Platz beim JtfO-Finale Silbermedaille für Bramscher Ruderinnen in Berlin

Von Björn Dieckmann

Großer Empfang nach einem großen Erfolg: Am Bootshaus trafen sich Sophia Hedemann, Marie Eichmann, Johanna Hilker, Jana Gutwoski und Jule Gausmann (von links) mit weiteren Ruderern, ihren Familien und Freunden. Immer wieder mussten sie ihre Silbermedaillen zeigen, die sie in Berlin gewonnen hatten. Foto: Björn DieckmannGroßer Empfang nach einem großen Erfolg: Am Bootshaus trafen sich Sophia Hedemann, Marie Eichmann, Johanna Hilker, Jana Gutwoski und Jule Gausmann (von links) mit weiteren Ruderern, ihren Familien und Freunden. Immer wieder mussten sie ihre Silbermedaillen zeigen, die sie in Berlin gewonnen hatten. Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. Gesagt, getan: „Wir wollen aufs Treppchen“, das haben die Bramscher Ruderinnen vom Greselius-Gymnasium vor ihrer Fahrt zum Bundesfinale „Jugend trainert für Olympia“ angekündigt. Mit dem zweiten Platz sind sie jetzt zurückgekehrt.

Und fast hätte es im entscheidenden Rennen am Mittwoch dieser Woche sogar zum ganz großen Triumph gereicht für Jana Gutowski, Marie Eichmann, Johanna Hilker, Jule Gausmann und Steuerfrau Sophia Hedemann : Rund zwei Sekunden nur nach den Siegerinnen aus Dresden kamen die Bramscherinnen über die Ziellinie – „ungefähr eine Bootsspitze“, verdeutlicht Johanna Hilker, wie knapp es war. Den zweiten Platz sieht das schon seit längerer Zeit sehr starke Team dennoch als großen Erfolg an, nachdem es im vergangenen Jahr noch nicht zum Sprung auf das Treppchen gereicht hatte. Und immerhin, so fügen die Sportlerinnen jetzt an, „sind wir deutlich vor der drittplatzierten Mannschaft aus Essen ins Ziel gekommen.“

Um überhaupt diesen Endlauf im JtfO-Finale erreichen zu können, mussten Gutowski, Eichmann, Hilker, Gausmann und Hedemann hart kämpfen: Schon im Vorlauf am Montag waren die Dresdenerinnen Gegner der Bramscher Mannschaft mit ihrem Boot „All 4 One“ – und erwiesen sich hier bei sehr schwierigen Windbedingungen bereits als stärker. „Als wir gemerkt haben, dass wir gegen sie nicht ankommen, haben wir abreißen lassen und sind Vierter geworden“, so Hilker. Es galt Kräfte zu schonen für den Hoffnungslauf, der ebenfalls schon am Montag startete. Über diesen Umweg schaffte es die Truppe als Sieger in den Endlauf – in dem sie bereits von einigen „Fans“ aus der Bramscher Ruderriege angefeuert wurden. Gemeinsam ging es danach zurück in die Heimat, wo die jungen Frauen von ihren Familien und Freunden am Boothaus gefeiert wurden.