Bis Montag in der Innenstadt Bramsche steht kopf – Herbstkirmes eröffnet

Von Björn Dieckmann


Bramsche. Zum letzten Mal in ihrer Amtszeit hat Bürgermeisterin Liesel Höltermann am Freitagnachmittag die Kirmes eröffnet. „Heute würde ich bestimmt überall Freifahrten kriegen“, scherzte sie – verzichtete aber zugleich vorab wegen Terminen, die am Abend noch bevorstanden.

Die erste Fahrt in einem der etwas rasanteren Fahrgeschäfte war somit Höltermanns designiertem Nachfolger Heiner Pahlmann vorbehalten – es drehte sich sozusagen das „Personalkarussell“.

Bei ihrer kurzen Ansprache zur Eröffnung hatte Höltermann zuvor betont, „dass diese Kirmes wieder viel bietet für alle Kinder, die jungen wie die älteren, und auch für alle Erwachsenen“. Sie selbst werde in Zukunft sicherlich „mit meinen Enkeln wiederkommen“ – wolle abar auch dann nicht unbedingt in die ganz wild drehenden Fahrgeschäfte steigen: „Das habe ich mal ausprobiert, aber das ist nichts für mich“, gab Höltermann mit Blick auf das „1001 Nacht“ zu, an dem die Eröffnung stattfand.

Schausteller-Chef Bernhard Kracke dankte der Stadt Bramsche dafür, „dass die Kirmes da stattfinden kann, wo ein Volksfest stattfinden muss: In der Innenstadt“. In seinen Dank schloss Kracke ausdrücklich auch die Anwohner ein, „die diese vier Tage mit Geduld tragen“.

Kracke warb für einen Besuch der Kirmes, „auf die auch wir Schausteller uns immer wieder freuen“. Mit dem „Projekt 1“, das auf der gesperrten Maschstraße aufgebaut ist, sei es gelungen, eine neue Attraktion nach Bramsche zu holen.

Das Feuerwerk am Samstagabend, der Familiensonntag und die „Happy Hour“ am Montag runden das Programm der Bramscher Herbstkirmes nach Krackes Ansicht ab.