Erster Kauf perfekt Gewerbegebiet Engter: Vermarktung läuft

Von Heiner Beinke

Partner im Gewerbegebiet: Martin Bodensiek, Susanne Menke und Klaus Sandhaus vor dem neuen Werbeschild für das Gewerbegebiet in Engter. Foto: Heiner BeinkePartner im Gewerbegebiet: Martin Bodensiek, Susanne Menke und Klaus Sandhaus vor dem neuen Werbeschild für das Gewerbegebiet in Engter. Foto: Heiner Beinke

Engter. „Für Unternehmen, die wachsen wollen“ steht auf dem neuen Werbeschild, das jetzt unübersehbar am Eingang des neuen Gewerbegebietes „Westlich der L78“ in Engter aufgestellt worden ist. Der erste Unternehmer, der wachsen will, ist schon gefunden.

Martin Bodensiek hat für seinen Motorradhandel „Motorrad X“ das erste Grundstück direkt an der Zufahrt zum Gewerbegebiet gekauft. Der Bramscher wird demnächst mit dem Bau einer rund 600 Quadratmeter großen Verkaufshalle beginnen. Bisher hat Bodensiek eine Halle im Industriegebiet Heywinkelstraße gegenüber gemietet. „Das ist dann der letzte Schritt in die Selbstständigkeit“, sagt Bodensiek, der Motorräder aller Art verkauft. Für ihn ist die Lage direkt an der viel befahrenen Landesstraße ein wichtiges Standortargument. „Und es gibt ja in Bramsche nicht viel anderes“, fügt er hinzu.

Aus dem gleichen Grund freut sich Susanne Menke von der Osnabrücker Landentwicklungsgesellschaft mbH (Oleg). Außer Restflächen in Hesepe habe die Oleg im Raum Bramsche nichts anbieten können. Das neue Gewerbegebiet sei „eine runde Sache. Das ist eine Fläche, die wir immer schon im Auge hatten“, sagt Menke. Auch das Industriegebiet gegenüber sei schnell sehr gut angenommen worden. Sie hofft, dass sich das so fortsetzt, obwohl die 9,6 Hektar auf der westlichen Seite der Landesstraße nur als Gewerbegebiet ausgewiesen wurden.

Diese politische Entscheidung möchte Klaus Sandhaus, als Wirtschaftsförderer der Stadt Bramsche erster Ansprechpartner der Interessenten, nicht bewerten. Städtische Investitionen in Gewerbegebieten benötigten immer eine gewisse Zeit, bis sie wirken. „In drei bis fünf Jahren wird man sagen können, ob das Gewerbegebiet ein Erfolg geworden ist“, so Sandhaus.

Der Wirtschaftsförderer sieht es als großen Vorteil an, jetzt „fertig erschlossene Flächen“ anbieten zu können. Den Unternehmen könnten je nach Wunsch Flächen zwischen 2500 Quadratmetern und sieben Hektar zur Verfügung gestellt werden. Als weitere besondere Vorteile des neuen Gewerbegebietes sieht Sandhaus den hochwertigen Breitbandanschluss per Glasfaserkabel sowie den „attraktiven Kaufpreis“. Der Quadratmeter kostet inklusive Erschließung 27,50 Euro.