Pflasterung der Kirchhofstraße Neue Form mit alten Steinen in Bramscher Innenstadt

Von Heiner Beinke


Bramsche. Im Straßenzug Münster-/Mühlenstraße nimmt jetzt auch die Kirchhofstraße Formen an, mit den alten Steinen, aber einem neuen Bürgersteig. Daneben ist der Ausbau des großen Platzes an der Mühlenstraße die letzte große Baustelle in dem Mammutprojekt. Bis zur geplanten Einweihungsfeier am 18. Oktober bleibt noch einiges zu tun.

Die Pflasterung der Kirchhofstraße ist eine besondere Herausforderung für die Mitarbeiter der Firma Dallmann. Schließlich werden hier die alten Natursteine des historischen Pflasters wiederverwendet. „Da muss man schon genau aufpassen, welche Steine man nimmt, damit die von der Größe und der Form her zusammenpassen“, erläutert ein Mitarbeiter die Schwierigkeit.

Das holprige Pflaster, das für Eltern mit Kinderwagen ebenso wie für Rollstuhlfahrer und Senioren mit Rollatoren kaum passierbar war, ist vor Beginn der Arbeiten am heftigsten kritisiert worden . Nach Abschluss der Arbeiten wird als Alternative ein ausreichend breiter Bürgersteig am Rand der Kirchhofstraße zur Verfügung stehen. Der Verlauf ist jetzt schon genau auszumachen, auch wenn die Pflasterarbeiten noch andauern.

Die Münsterstraße ist inzwischen bis zur Einmündung Kirchhofstraße weitgehend fertig, genauso wie das anschließende Teilstück zur Einmündung Kuhstraße. Gearbeitet wird noch jeweils an den Kreuzungsbereichen. Im Bereich Mühlen-/Eschstraße wird der Straßenraum noch zu einem Platz aufgeweitet. Hier wartet wohl noch die meiste Arbeit auf die beteiligten Firmen.

Immerhin sind die Arbeiten so weit vorangeschritten, dass der Termin für die Einweihungsfeier schon festgelegt worden ist: Am 18. Oktober kann Bürgermeisterin Liesel Höltermann wie erhofft als eine ihrer letzten Amtshandlungen das letzte große Projekt der Stadtsanierung freigeben. „Einladungen für alle Anlieger kommen noch“, verspricht die Pressesprecherin Dagmar Paschen.

Der Stadtmarketing-Geschäftsführer Wolfgang Kirchner beschäftigt sich derweil schon mit dem 2. November. Dieser verkaufsoffene Sonntag soll ganz im Zeichen des runderneuerten Straßenzuges stehen. Auf eine Sperrung des Straßenzuges für den Autoverkehr an diesem Tag möchten die ansässigen Kaufleute allerdings verzichten: Das hatten sie nun lang genug.