Wichtig für Gruppenarbeit Evangelische Jugend Bramsche lernt Erste Hilfe

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Verbände anlegen kann auch Spaß machen. Foto: Kirchenkreis BramscheVerbände anlegen kann auch Spaß machen. Foto: Kirchenkreis Bramsche

Bramsche. Der gute Wille allein reicht nicht, um im Falle eines Unglücks die Erstversorgung übernehmen zu können. Siebzehn Teilnehmer von 14 bis 40 Jahren hatten sich zum Erste-Hilfe-Kurs im Gemeindehaus St. Martin in Bramsche eingefunden, den Stephan Egbert von der Evangelischen Jugend organisiert hatte.

Die Motivation der Teilnehmer war sehr unterschiedlich. Manche wollten vorhandene Kenntnisse auffrischen; es überwogen jedoch jüngere Teilnehmer, die den Kurs für die Juleica oder den Führerschein brauchen. Viele der jungen Leute sind in der Jugendarbeit aktiv und arbeiten verantwortlich mit Kinder- oder Jugendgruppen. Zum Glück sind Stürze und Unfälle die absolute Ausnahme bei der pädagogischen Arbeit mit Gruppen. Dennoch gibt es allen Beteiligten Sicherheit, wenn im Ernstfall jemand kompetent Erste Hilfe leisten kann.

In dem zweitägigen Kurs wurden die stabile Seitenlage, die Wundversorgung, der Einsatz eines Defibrillators und die Herz- Lungen-Wiederbelebung geübt. Theoretische Kenntnisse wurden durch anschauliche Filme vermittelt.

Ausbilder Marc Piwinski von den Maltesern machte zu Beginn des Kurses deutlich, dass auch die Prävention ein wichtiges Element ist. Wenn zum Beispiel Kinder auf einer Baustelle mit offenen Stromkabeln spielen, muss man einschreiten, um zu verhindern, dass Schlimmes passiert.

Laura Ter Heide und Marieke Otte waren extra aus Badbergen angereist. Vorrangig ging es ihnen um die Juleica, jedoch war Beiden klar, dass man Erste-Hilfe-Kenntnisse auch fürs Leben lernt.

Stephan Egbert, Kirchenkreisdiakon bei der Evangelischen Jugend, hat schon viele Erste-Hilfe-Kurse organisiert. Er ist immer wieder erfreut, wie interessiert die Jugendlichen mitmachen und sich auf die Übungen „mit Körpereinsatz“ einlassen.

Am Ende des Kurses erhielten alle Teilnehmer eine Bescheinigung, die für die Jugendleiter-Ausbildung und für den Führerschein anerkannt wird.


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