Partnerstadt Todmorden Vorbild Ortsrat Bramsche diskutiert Projekt „Essbare Stadt“

Meine Nachrichten

Um das Thema Bramsche Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Eine Erfolgsgeschichte, die sich über Todmorden in ganz England verbreitet hat: „Incredible edible“ heißt das Gemeinschaftsprojekt, mit dem Beete von der Allgemeinheit für die Allgemeinheit mit Gemüse, Gewürzen und Obst bepflanzt werden. Foto: privatEine Erfolgsgeschichte, die sich über Todmorden in ganz England verbreitet hat: „Incredible edible“ heißt das Gemeinschaftsprojekt, mit dem Beete von der Allgemeinheit für die Allgemeinheit mit Gemüse, Gewürzen und Obst bepflanzt werden. Foto: privat

Bramsche. Geht es nun voran mit dem „Essbaren Bramsche“? Susanne Enge und Silke Lewandowsky als Initiatoren haben genug Mitstreiter gefunden, um das in der englischen Partnerstadt Todmorden so erfolgreiche Projekt von Gemeinschaftsbeeten mit Obst, Gemüse und Gewürzen zu starten. Es fehlt nur noch der Startschuss aus der Politik, der nun nach den Sommerferien fallen soll.

Der Ortsrat Bramsche wird sich in seiner Sitzung am 22. September mit dem Thema befassen. Konkret im Gespräch ist ein Beet auf der Freifläche an der Hemker Straße vor dem Schlachthof von Sostmann. „Es wird ja jetzt Herbst, da gibt es manche Dinge, die man jetzt in Angriff nehmen könnte“, meint Susanne Enge. Es gebe einen harten Kern von knapp zehn Leuten, der bereit sei, mit anzufassen. Die Initiatorin ist zuversichtlich, dass schnell weitere dazukommen, wenn endlich Sichtbares passieren würde. Auch Jürgen Sostmann als Eigentümer eines Teilstücks der fraglichen Fläche habe bereits Unterstützung zugesagt.

Es müsse auch nicht unbedingt diese Fläche sein, aber es müsse jetzt praktisch losgehen, sagt die Initiatorin. Bei mehreren Treffen seien schon Ideen gesammelt worden, wie das in Todmorden so erfolgreiche Projekt „Incredible edible“ (unglaublich essbar) in Bramsche umgesetzt werden kann .

Mit einem Schreiben an die Stadt hatte Enge schon vor der Sommerpause die Idee erneut vorgebracht. Vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt wurde sie an den Ortsrat Bramsche verwiesen.

Dort wird das Thema nun beraten. Ortsbürgermeister Peter Remme hat sich bisher aufgrund der Sommerpause noch nicht mit dem Thema befasst. „Da werden wir jetzt aber noch einmal nachhaken“, verspricht er im Vorfeld der Sitzung.

Susanne Enge verweist derweil darauf, dass die Politik mit einer Zusage kein Risiko eingeht: „Mehr als nicht klappen kann nicht passieren.“

Die Sitzung des Ortsrates Bramsche beginnt am Montag, 22. September, um 18 Uhr im Ratssitzungssaal.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN