57 Erstklässler begrüßt Viele Familienfeiern zur Einschulung in Engter

Von Holger Schulze

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Engter. Eines haben die 57 Kinder, die am Samstag in der Grundschule Engter eingeschult wurden, gleich an ihrem ersten Schultag bewiesen: Durchhaltevermögen. Wer am einleitenden Gottesdienst teilnahm, anschließend die Begrüßungsfeier mit Auftritten aller dritten Klassen und dem schuleigenen Flötenkreis sowie die abschließenden kleinen Schulstunden in den jeweiligen Klassen hinter sich gebracht hatte, der hatte schon zweieinhalb Stunden Schule absolviert

Wie die nähere Zukunft der Erstklässler aussehen kann, das bekamen sie von der 3c vorgesungen und erzählt. Heiter ging es weiter beim „lustigen ABC“, vorgestellt von der 3a. Schließlich lautete das Motto von der 3b „Montag geht es los“. In einem kleinen Theaterstück versprach, nach einer Strandung auf einer einsamen Insel, das rettende Schiff glückliche Heimkehr zu Eltern, Freunden und zur Schule.

Das Meiste war also geschafft, als die Jahrgangsstufen drei dann schließlich in ihrer Funktion als Paten die neuen Mitschüler in ihren Klassen ablieferten, wo dann die Klassenlehrerinnen für den ersten, noch sehr spielerischen Unterricht zuständig wurden. Warten bei Kaffee und Keksen hieß es in dieser Zeit für die Eltern, die Omas und Opas, für die Paten und die entferntere Verwandtschaft, bis dann die weiteren Feierlichkeiten zuhause im privaten Umfeld fortgesetzt werden konnten.

„Essen beim Italiener“, stand bei Franz-Josef Trabant hierfür auf dem Programm. Als „unheimlich spannend“ empfand der Gymnasiallehrer die Einschulung seines einzigen Enkels Raphael, „weil man es ja aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet, wie aufgeregt die Kleinen sind“. Selbst beruflich seit vielen Jahren nach den Sommerferien mit neuen Schülern in Kontakt, erfüllte Trabant aus der Perspektive des Großvaters „Stolz und Freude, so etwas erleben zu dürfen“. Sein Enkel hingegen hatte schon vor der Einschulung einen Grund zur Freude. Als „Vorabgeschenk“ gab es einen Besuch im Playmobilpark. Darüber hinaus wurden weitere Geschenke dann aber „maßvoll“ zugeteilt.

„Es ist eine besondere Zeit, die man feiern und vor allem mit der Familie teilen sollte“, beschrieb Susanne Mäurer diesen wichtigen Tag für ihre Tochter Lina. 25 Personen waren von ihr eingeladen worden. Zunächst stand ein gemeinsames Mittagessen zuhause an. Danach ging es mit einer Schnitzeljagd in den Wald, wo dann auch ein abschließendes Grillen stattfand. Auf Lina warteten als Geschenke zur Einschulung ein Fahrrad für den Schulweg, Ohrringe und weitere noch geheime Präsente von den Verwandten. Keine Süßigkeiten, dafür aber ein Fotoalbum, eine DVD und ein Kuscheltier mit einer Reißverschlusstasche für eventuell einmal auftretenden Sorgen hatte Susanne Mäurer für ihre Tochter in der Schultüte versteckt.

Ebenfalls im Kreise von 25 Gästen wurde die Einschulung von John-Lucas gefeiert. Er ist das erste Enkelkind in der Familie Lapinskas und entsprechend stolz war man dort über die Tatsache, dass „er jetzt schon so groß ist“. Rollerskates und weiteres Spielzeug bekam der Erstklässler zuhause.

„Aufregung pur. Neuer Lebensabschnitt. Mein Sohn war nachdenklich und gespannt, auf das, was wohl kommen wird“, mit diesen Stichworten beschrieb Ruth Webbar die Situation zuhause vor der Einschulung ihres Sohnes William. Grillen mit vier Generationen inklusive Urgroßmutter schloss sich bei ihnen an die Begrüßung in der Grundschule an. „Wir wollen es nicht übertreiben“ lautete bei den Webbars die Handhabung von Geschenken zum Schulbeginn. „Die Schultüte, gefüllt mit Süßigkeiten, ein bisschen Kleinspielzeug sowie diverse Utensilien für den Schulbesuch“ waren es, die William auf den ersten Schritten in seinen neuen Lebensabschnitt begleiteten.


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