Saftig, frisch und lecker Rezepte für einen Obstsalat auf dem Bramscher Markt

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Auch die Augen essen mit, wenn Erika Bente die Zutaten für ihren Obstsalat präsentiert. 

            

              Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeAuch die Augen essen mit, wenn Erika Bente die Zutaten für ihren Obstsalat präsentiert. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Eigentlich ist der Sommer ja schon fast vorbei. Aber ein leckerer, frischer Obstsalat schmeckt eigentlich immer, findet Erika Bente, die auf dem Bramscher Wochenmarkt seit Jahren Äpfel, Birnen, Trauben, Pflaumen und andere fruchtige Köstlichkeiten verkauft.

Jetzt im September wandern deshalb nicht mehr Johannisbeeren oder Erdbeeren in die Schüssel, sondern Äpfel und Birnen, die zurzeit reichlich an den Bäumen der Region reifen. Für ihren Lieblingssalat gibt die Marktbeschickerin noch Bananen und Apfelsinen dazu. Oder vielleicht auch Clementinen. „Die gibt es inzwischen ja auch das ganze Jahr. Die machen den Salat saftig und haben ein ganz besonderes Aroma“, verrät sie.

Leuchtend gelbe Bananen, das kräftige Orange der Maroc-Apfelsinen, Äpfel mit leuchtend roten Bäckchen und die tief grüne „Köstliche von Charneux“ – das lässt dem Obst-Liebhaber schon bei der Betrachtung das Wasser im Munde zusammenlaufen. Erika Bente nimmt für den Salat vier mittelgroße Bananen, zwei mittelgroße Orangen, zwei kleine Äpfel und zwei kleine Birnen. Das Obst wird klein geschnitten. Dann presst sie eine Zitrone und eine weitere Orange aus und gibt den Saft über das Obst. Anschließend verrührt sie 500 Gramm Joghurt (Kokosgeschmack oder Natur) mit acht Esslöffeln Kokosraspeln und zwei Päckchen Vanillezucker und vermischt schließlich den Joghurt mit dem Obst. „Wer möchte, kann natürlich noch etwas nachsüßen“, meint sie.

Das Besondere an diesem Obstsalat ist das feine Kokosaroma. „Das Rezept habe ich übrigens von einer Kundin“, erzählt Bente. Sie hat es gleich ausprobiert und war begeistert. „Ich bekomme häufiger Tipps von meinen Kunden, und manchmal bringen sie sogar was zum Probieren mit“. Erika Bente zeigt auf ein Stück Kuchen, dass eine Kundin mit den Grafensteiner Äpfeln gebacken hat, die sie am Markttag zuvor gekauft hatte.

Die „Grafensteiner“ hätte Erika Bente auch an diesem Freitag wohl kiloweise verkaufen können. Immer wieder werden sie nachgefragt, aber die Zeit der aromatischen alten Sorte ist schon vorbei. Für den Salat hat Erika Bente deshalb den „Delbar“ genommen.


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