Barrierefreiheit verbessert Bramscher Hasebad mit neuem Eingangsbereich

Von Holger Schulze



Bramsche. Mit fortgesetzten Renovierungs-, Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten bemühen sich die Stadtwerke, das Hasebad immer attraktiver zu machen. Am Sonntagvormittag konnte ein weiteres Ergebnis dieser Anstrengungen vorab von geladenen Gästen begutachtet werden. Stadtwerke-Chef Dieter Holzgrefe präsentierte den neu gestalteten Eingangsbereich des Hallenbades.

Er sei ein Teil einer „Konzeption für die Zukunft, um das Bad fit und konkurrenzfähig bleiben zu lassen“, l ieß der Geschäftsführer die Gäste wissen. Daher habe man die „komplette Veränderung der Zugangssituation“ in Angriff genommen. Eine nach vorne versetzte Eingangstür, in Blau gehalten, ist die erste sichtbare Neuerung. „Weltoffenheit“, so Holzgrefe, zeige sich in der Tatsache, dass die Badegäste im Innenbereich in 23 Sprachen darüber informiert werden, wo es zum Schwitzen und wo es zum Schwimmen geht.

Nicht allein der Automat regelt ab Montag den Zugang zu den verschiedenen Wellnessbereichen. An einem modernen Empfangstresen werden die Besucher in Zukunft mit einem persönlichen Wort empfangen. Hier erhalten sie von den vier Mitarbeiterinnen nicht nur die Eintrittskarten, sondern auch weitere Informationen zu den vielfältigen Angeboten des Hasebades und der Varustherme. Diese mit Personal besetzte Empfangseinheit sowie die weiterhin vorhandenen, aber auf den neuesten Stand gebrachten Automaten werden die Schwimmmeister entlasten, die sich dann auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren könnten, so Holzgrefe.

Ferner hob er die verbesserte Situation für Menschen mit einer Behinderung hervor. Automatische Türen sorgen ab jetzt für eine bessere Barrierefreiheit im gesamten Zugangsbereich.

Die „wieder einmal vielen schönen Veränderungen“ , hob Liesel Höltermann in ihrem kurzen Grußwort hervor. „Was in die Hand genommen wird, das klappt und führt zu weiteren Verbesserungen“, lobte die Bürgermeisterin.

Neben den baulichen Veränderungen hatte Dieter Holzgrefe noch eine andere Neuerung zu verkünden. Die Aquarena sei jetzt in den professionellen Händen von Heike Westerkamp, die nun ab Montag mit ihrem Team sowie ihrem Fachwissen den Gästen im gastronomischen Bereich zur Verfügung steht.

Wie dies aussehen und schmecken kann, das konnte im Anschluss an die Freigabe des Eingangsbereiches ebenfalls probiert werden. Die neue Pächterin der Aquarena hatte Kanapees vom Feinsten anrichten lassen.

Neue Pächterin

Etwas aufgeregt war sie dabei schon, Heike Westerkamp, die neue Pächterin der Aquarena im Hasebad. „Schließlich „geht man ja nicht jeden Tag in die Selbstständigkeit“, begründete die gelernte Hotelfachfrau mit 26 Jahren Erfahrung im Beruf am Sonntagvormittag ihre Gefühle bei der Vorstellung als neue Betreiberin der Hasebad-Gastronomie durch den Geschäftsführer der Stadtwerke, Dieter Holzgrefe. Gleichzeitig empfinde sie aber auch „Freude, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, mich selbst zu verwirklichen“.

Viele neue Ideen hat Westerkamp, die zuvor bei der Alten Post tätig war, in ihren neuen Aufgabenbereich mitgebracht. Rein äußerlich sieht man dies bereits an den Farbtönen Creme und Braun in Verbindung mit dem Bramscher Rot, die jetzt das optische Ambiente in der Aquarena prägen. Auch neues Mobiliar im Saunabereich soll dazu beitragen, dass sich die Gäste dort noch wohler fühlen.

Überhaupt, der „intensivierte Service in der Gastronomie“ steht bei Heike Westerkamp ganz oben auf ihrer Vorhabenliste. Eine komplett neue Frühstückskarte erweitert bereits das Angebot. Wraps und Flammkuchen sowie eine Gemüselasagne für Vegetarier finden sich neben den bewährten Pommes und Hamburgern auf der Speisekarte.

Dabei ist Westerkamp mit ihren Plänen aber noch längst nicht am Ende. Wenn sich ihr neues Team eingespielt hat, sollen Abendgesellschaften, Motto- oder Cocktailpartys unter Palmen sowie Kindergeburtstage ebenfalls zum Angebot der Aquarena hinzukommen.


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