Lichtblick aller Pfoten feiert Ueffelner Tierschützer präsentieren Vereinserfolge

Von Olaf Christian

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Gar nicht so einfach war für die jüngeren Besucher der Hunde-Kinder-Eierlauf. Foto: Olaf ChristanGar nicht so einfach war für die jüngeren Besucher der Hunde-Kinder-Eierlauf. Foto: Olaf Christan

Ueffeln. Bei bestem Wetter trafen sich am Sonntag viele Tierfreunde, um teilzunehmen am Sommerfest des Vereins „Lichtblick aller Pfoten“ auf dem Hof der Familie Hinterding in Ueffeln.

Auf der großen Wiese waren etliche Stände aufgebaut, an denen die Besucher Tierfutter oder Halsbänder für Hunde kaufen konnten. An anderen Ständen gab es Leckerlis für Tiere, und wieder anderswo gab es auch Kaffee und Kuchen für die Gäste des Festes. Weiterhin gab es auch eine Hüpfburg, damit sich auch die jüngsten Besucher nicht langweilen mussten.

Langeweile kam aber ohnehin nicht auf, weil es neben den vielen anregenden Gesprächen, die auf den begehrten Schattenplätzen geführt wurden, auch ein Showprogramm gab. So haben zum Beispiel die Reitsportfreunde Engelern vom Engelerner Hof zweimal vorgeführt, was die Kinder im Verein mit ihren Ponys gelernt haben.

Später gab es noch einen Hunde-Kinder-Eierlauf. Hierbei mussten Kinder mit ihren eigenen oder mit Leihhunden an der Leine und einem großen Ei auf einem Löffel eine Strecke auf Zeit zurücklegen, ohne das Ei vom Löffel zu verlieren. Eine wirklich anspruchsvolle Aufgabe, die die meisten aber trotzdem fehlerfrei bewältigten. Bei einer Tombola war zudem als Hauptpreis ein Rundflug für drei Personen zu gewinnen. Fotostellwände zeigten die Erfolge des Vereins: über 200 vermittelte Katzen und Hunde allein in den letzten anderthalb Jahren.

Corinna Hinterding, erste Vorsitzende des Vereins , war ebenso wie ihre Mitstreiter und Mitstreiterinnen zufrieden mit dem Verlauf des Festes, dessen Erlös direkt zur Finanzierung der Arbeit des Tierschutzvereines beitragen wird. Die Kosten des Vereins seien nicht ganz unerheblich, steht doch neben der Vermittlung von deutschen Abgabetieren, der Betreuung von Katzenfutterplätzen und der Versorgung von verletzten und angefahrenen Tieren auch nachhaltiger Tierschutz, hier vorrangig auch Kastrationsmaßnahmen im In- und Ausland, auf der Tagesordnung. So müssten frei laufende Katzen zum Schutz kastriert werden. Dafür muss der Tierhalter Sorge tragen. Bei wild lebenden Katzen allerdings gebe es niemanden, der für die Kosten aufkommt. Hier kommt der Verein ins Spiel: Über 170 Katzen und Kater hat der Verein seit seiner Gründung im Juli 2011 kastriert und damit aktiven Tierschutz betrieben. Diese Kosten werden gedeckt durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.


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