Umfirmierung zu Hardeck „Möbel Staas“ in Bramsche bald Geschichte

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Staas geht, Hardeck kommt: Derzeit werden die Fassaden der Möbelhäuser mit dem neuen Namen versehen. Foto: Björn DieckmannStaas geht, Hardeck kommt: Derzeit werden die Fassaden der Möbelhäuser mit dem neuen Namen versehen. Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. Noch gut eine Woche, dann ist „Möbel Staas“ endgültig Geschichte. Die Umfirmierung nach der Übernahme durch das Hardeck-Unternehmen aus Bochum läuft auf Hochtouren. „Ab kommenden Mittwoch, 30. Juli, treten wir mit unseren Standorten Bochum, Bramsche, Senden und dem Warenlager in Wallenhorst einheitlich auf“, erklärt Firmenchef Karl-Ernst Hardeck.

In den vergangenen Tagen sind an den Bramscher Häusern bereits teilweise die „Möbel Hardeck“-Schriftzüge aufgebracht worden , nachdem die Gebäude einen neuen Anstrich erhalten hatten. Ebenso wird in Senden-Bösensell verfahren. An beiden Standorten werden die bisher unter dem Namen „Trend Junges Wohnen“ bekannten Häuser in „Hardi“ umbenannt. „Diese Arbeiten an den Außenfassaden sollen bis Ende dieser Woche abgeschlossen sein. Das hängt allerdings auch vom Wetter ab – bei strömendem Regen geht das natürlichnicht“, erklärt Hardeck.

Die auf Plakaten angekündigte „Wiedereröffnung“ des Möbelhauses ist „keine im klassischen Sinne. Wir schließen also nicht vorübergehend. Es zeigt nur die Umbenennung an, die also im fliegenden Wechsel erfolgt“, so Hardeck weiter. In den Häusern selbst sei die Umgestaltung bereits abgeschlossen. Besonders deutlich aufgestockt wurde dabei, wie das Unternehmen von Beginn an angekündigt hatte, die Küchen-Ausstellung. „Bevor wir übernommen haben, waren in Bramsche um die 90 Küchen in der Ausstellung. Heute sind es etwas mehr als 230“, verdeutlicht der neue Eigentümer. Ab Mitte kommender Woche gebe es dann auch eine einheitliche Werbung unter dem Namen Hardeck – „zunächst noch mit einem Hinweis, dass es sich dabei um den Nachfolger von Staas handelt “, führt Hardeck weiter aus.

Mit dem Stand der Umstellungen ist der Bochumer sehr zufrieden – bis auf eine Ausnahme: Rund 60 Neueinstellungen habe es zwar seit Jahresbeginn gegeben. „Wir würden aber gerne noch weitere Mitarbeiter einstellen, finden aber nicht genug Kräfte“, so Hardeck, der dies auf die allgemein niedrige Arbeitslosenquote in unserer Region zurückführt. Im Moment klappe nicht einmal eine Qualifizierungsmaßnahme für Auslieferungsfahrer, die Hardeck zusammen mit dem Jobcenter anbieten wollte. „15 Leute hätten wir dafür benötigt. Aber nur acht sind zusammengekommen“, erklärt Hardeck.

Die Folge: „Wir schicken derzeit Tag für Tag Mitarbeiter aus Bochum zum Auslieferungslager nach Wallenhorst, um diese personellen Engpässe aufzufangen“, schildert Hardeck. Das aber sei nur für eine begrenzte Zeit möglich. „Es ist für die Mitarbeiter wie auch für uns eine hohe Belastung.“

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