Fastenmonat Ramadan Bramscher feiern gemeinsam das Fastenbrechen

Von Holger Schulze

Reich gedeckt war die Tafel an der Mulime und Mitglieder der BIKU zum gemeinsamen Fastenbrechen Platz nahmen. Foto: Holger SchulzeReich gedeckt war die Tafel an der Mulime und Mitglieder der BIKU zum gemeinsamen Fastenbrechen Platz nahmen. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Zu einem Fastenbrechen im Ramadan haben sich der Türkisch-Islamische Kulturverein und die Bramscher Initiative für das Miteinander der Kulturen im Antep-Grill an der Engter Straße getroffen.

Ramadan, der zurzeit ablaufende Fastenmonat der Muslime, stellte an diesem Wochenende die Gläubigen vor eine besondere Herausforderung. Um die 19 Stunden sind die Tage von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang lang. Das während dieser Zeit untersagte Essen mag ja noch eine normale Herausforderung sein. Dass bei der aktuellen Sommerhitze aber auch nicht getrunken werden darf, bedarf schon einer erhöhten Glaubensstärke. Da ist es dann besonders wohltuend, wenn nach Sonnenuntergang wieder der Körper mit der notwendigen Flüssigkeit und mit Lebensmitteln versorgt werden darf.

Dieses tägliche Fastenbrechen fand in Bramsche nun in einer besonderen Form im Antep Grill an der Engter Straße statt. Die Bramscher Initiative für das Miteinander der Kulturen, abgekürzt BIKU, sowie Mitglieder des Türkisch-islamischen Kulturvereins hatten sich dort ab 22 Uhr an die Tische gesetzt. „Die Idee ist auf der letzten Vorstandssitzung der BIKU entstanden. Wir wollten einmal sehen, ob wir so etwas ganz spontan in einem kleineren Kreis hinbekommen, um dann diese Idee eventuell in den kommenden Jahren im Rahmen einer größeren Veranstaltung aufzugreifen“, schilderte Annette Specht die Entstehungsgeschichte des Treffens zwischen Muslimen und Menschen, die nicht den ganzen Tag über schwitzen mussten, ohne zu trinken.

„Ramadan ist für uns eine Zeit, in der wir viel in Gemeinschaft sind. Entweder haben wir abends Gäste oder sind selbst eingeladen“, unterstrich Ahmet Irmak, Vorsitzender des Kulturvereins, das Gemeinschaft fördernde Element des Fastenmonats.

Und so waren es rund 30 Mitglieder beider Vereine, die es sich bei zahlreichen Köstlichkeiten der anatolischen Küche im Antep Grill, wie Linsensuppe auf anatolische Art, Lammspieß, Lahmacun oder Baklava, in überaus gastfreundlicher Atmosphäre schmecken und gutgehen ließen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN