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Buch in Planung Hobby-Genealogin erforscht Geschichte der Bramscher Familie Wiemann

Von Björn Dieckmann


Bramsche. Im 18. Jahrhundert ist Jürgen Eberhard Wiemann aus dem Süden Osnabrücks nach Bramsche gezogen. Mit seiner Frau ließ er sich im Bereich der heutigen Hemker Straße 4 bis 10 nieder. Die Geschichte der Bramscher Familie Wiemann erforscht jetzt die Hobby-Genealogin Elfi Eckelmann, die auf Unterstützung hofft.

Wer sich mit Elfi Eckelmann unterhält, hört viele bekannte Nachnamen aus Bramsche. Denn Jürgen Eberhard Wiemann und seine Frau bekamen einst sieben Söhne – dementsprechend groß ist bis heute die Ahnentafel. Auch Eckelmann selbst ist eine Nachfahrin. Sie lebt zwar in Freiburg, doch ihre Großmutter kam aus Bramsche und war eine Wiemann.

Derzeit ist Eckelmann mit ihrem Ehemann in Bramsche, um weitere Details über die Familie zu sammeln. „Bis Ende des Jahres will ich mein Wiemann-Buch fertighaben“, sagt sie. Ein anspruchsvolles Vorhaben: Zwar hat Eckelmann aus verschiedenen Archiven bereits Tausende von Daten gesammelt, doch viele davon kann sie noch nicht korrekt zuordnen, bei vielen Bildern fehlen noch die Namen derer, die abgebildet sind. Was ebenso fehlt, ist zuweilen die Hilfe der Wiemann-Nachkommen , die sie anspricht: „Manche haben leider überhaupt kein Interesse an der Geschichte ihrer Familie“, bedauert sie. Mit ihrer forschen Art kann Eckelmann allerdings noch manche überzeugen, viele Stunden hat sie schon im Zeitungsarchiv verbracht – so setzt sich langsam Detail für Detail zusammen.

Was sich Eckelmann wünscht, wäre zudem ein Bramscher Stadtarchiv: „Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Wie viel da verloren geht, das ist unermesslich.“

Für ihre weitere Arbeit möchte Elfi Eckelmann nun auch die Leser der Bramscher Nachrichten ins Boot holen. Wer ihr Hinweise geben kann, wer auf den Fotos zu sehen ist, möge Kontakt mit ihr aufnehmen. Eckelmann ist noch bis zum 14. Mai in Bramsche und im Hotel „Zur Krim“ zu erreichen, Telefon 05461/3348.