Kaffee, Kuchen, Informationen Wassermühle Riesau in Balkum gut besucht

Von Holger Schulze

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Zahlreiche Besucher fanden sich am Pfingstmontag an der Wassermühle Riesau ein. Foto: Holger SchulzeZahlreiche Besucher fanden sich am Pfingstmontag an der Wassermühle Riesau ein. Foto: Holger Schulze

Balkum. Mag das Müllerhandwerk von damals auch ein eher wenig romantischer Knochenjob gewesen sein, wer heute den Arbeitsstätten der mahlenden Zunft einen Besuch abstattet, der findet meistes liebevoll restaurierte Mühlen in ansprechender Umgebung vor. Einmal im Jahr, am Pfingstmontag, öffnen bundesweit anlässlich des Deutschen Mühlentages Wind- wie Wassermühlen ihre Tore.

Regelmäßig an diesem Tag der offenen Mühle mit dabei ist die Wassermühle Riesau in Balkum. Ebenso regelmäßig führt dann Gert Borcherding das interessierte Publikum durch das restaurierte Gebäude.

„Meine Stimme ist schon ganz weg von den Führungen. Manche Gruppen sind sehr interessiert und haben sich vorher mit dem Thema beschäftigt“, wusste der Vorsitzende des Heimatvereins Ueffeln-Balkum am frühen Nachmittag den Umstand zu schätzen, dass zur Kaffee- und Kuchenzeit der Bedarf an einer Führung etwas innehielt.

Der Schatten unter den hohen Bäumen, bestes Sommerwetter, das leise Rauschen des Mühlbaches sowie die ruhigen Betriebsgeräusche von Wasserrad und Mahlstein hatten auch an diesem Pfingstmontag wieder viele Besucher zur Mühle kommen lassen.

„Entsprechend den Temperaturen verläuft der Getränkeverkauf mehr als zufriedenstellend, wobei sich die alkoholfreien Getränke besser verkaufen lassen als die mit Alkohol“, war am Getränkestand in den wenigen Momenten zu erfahren, an denen gerade mal kein Kundenandrang herrschte.

„Seit 12 Uhr, nach dem ökumenischen Gottesdienst in Hilgenschloop, ist hier richtig was los“, freute sich Gert Borcherding über den regen Andrang, denn schließlich ist der Verkauf von Getränken und den von den Hausfrauen aus Ueffeln und Balkum gespendeten Kuchen die größte Einnahmequelle des Heimatvereins im Jahr.

„Der Kuchen schmeckt lecker, es ist ein schönes Plätzchen, und man bekommt hier für morgen einen guten Start in die Arbeitswoche“, freute sich Andrea Komm aus Sögeln.

Fachinteresse hatte hingegen Theo Haverkamp mit dem Rad von Merzen aus nach Balkum geführt. „Mich interessieren Mühlen. Ich finde die Anlage hier sehr idyllisch. Man kann die Ideen und die einfache, aber sehr wirksame und sinnvolle Technik von damals betrachten. Außerdem ist die Gemeinschaft im Schatten der Bäume wunderbar“, schilderte er am Bratwurststand die für ihn wichtigen Erlebnismöglichkeiten beim Deutschen Mühlentage 2014 in Balkum.


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