Dirk Friederich stellt aus Bilder von Nepals Bergwelten in Achmer


icr Achmer. „Ein Eintauchen in die Bergwelt“, versprach Marlies Mennewisch-Holtkamp vom Atelier Fluchtpunkt den Besuchern der Ausstellungseröffnung. Zunächst einmal blieben die Bergwelten-Fotos von Dirk Friederich jedoch noch hinter der Absperrung verborgen und Mennewisch-Holtkamp stimmte die Besucher mit einer Geschichte aus Bhutan auf die Bilder ein.

Darin ging es um vier Freunde, die feststellen, dass man durch Zusammenhalt viel mehr erreichen kann als jeder für sich allein. Ein Elefant, ein Affe, ein Hase und ein Fasan bilden gemeinsam einen Turm, um die hoch hängenden köstlichen Früchte des Mangobaums zu ernten. Dieser Turm, bestehend aus den vier ungleichen Freunden, gilt als Symbol für Zusammenhalt und man trifft es überall in Bhutan an.

Davon konnte sich Dirk Friederich bei seinem Aufenthalt in dem südasiatischen Land überzeugen. Seine Fotos zeigen Impressionen sowohl aus Bhutan als auch aus Nepal. In beiden Ländern dominieren die hohen Berge des Himalaya die Landschaft. Schneebedeckte Gipfelzüge und endlose Bergketten unter strahlend blauem Himmel bilden eine atemberaubende Kulisse, die den Betrachter in den Bann zieht und in die Bergwelten entführt.

In dem buddhistisch geprägten Land sind an markanten und zentralen Punkten häufig sogenannte Gebetsfahnen aufgestellt, die mit Gebeten beschrieben sind, die der Wind in die Welt trägt. Auf vielen Fotos sind Menschen mit ausdrucksstarken Gesichtern festgehalten. Sie tragen traditionelle farbenfrohe Kleidung, einige sind in landesüblicher Festtracht abgelichtet.

Andere Fotos zeigen kunstvolle Schnitzarbeiten, welche die bevorzugt in Holzbauweise errichteten Gebäude verzieren. Überall im Land befinden sich Tempelburgen (Dhzong), die sowohl religiöse- als auch Verwaltungszentren sind. Das berühmte buddhistische Kloster Taksang , was in deutscher Übersetzung Tiger-Nest bedeutet, wurde im Jahre 1692 an einem Felsen auf einer Höhe von 3120 Metern im westlichen Teil des Landes gebaut. Das Foto lässt ahnen, wie mühsam der Aufstieg ist.

Dirk Friederichs sehenswerte Ausstellung ist noch bis zum 27. Juni im Atelier FluchtpunkT, Neuenkirchener Straße 13 in Achmer zu sehen. Samstag, Sonntag und Dienstag ist sie für Besucher jeweils von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


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