250 Bürger im „Universum“ Volles Haus beim Kandidaten-Abend in Bramsche



Bramsche. Die am 25. Mai anstehende Bürgermeisterwahl stößt in der Bevölkerung offenbar auf allergrößtes Interesse. So auch gestern Abend im voll besetzten „Universum“ beim Diskussionsabend der Kandidaten.

Rund 250 Bürger hatten dabei den Weg in das Kino in der Bramscher Innenstadt gefunden. Alle Sesselplätze waren belegt. Kurz vor Beginn der Veranstaltung, zu der die Bramscher Nachrichten eingeladen hatten, mussten sogar noch zusätzliche Stühle in den Saal getragen werden. Für einzelne Zuhörer blieben am Ende dennoch nur Stehplätze übrig.

Er habe „auf diesen Termin hingefiebert“, bekannte mit Heiner Pahlmann (SPD) einer der drei Bürgermeisterkandidaten in seinem Eingangsstatement, „der volle Saal zeugt von dem großen Interesse der Bürger“. Das sah auch Mitbewerber Andreas Quebbemann (CDU) so. Er nannte die Bürgermeisterwahl in etwas mehr als zwei Wochen „eine sehr wichtige Entscheidung“. Auch er spüre in der Bevölkerung „das große Interesse“ an diesem Urnengang.

Hier können Sie den Liveticker der Diskussion nachlesen

Henning Stricker (Unabhängig) hatte im Kinosaal „einen guten Querschnitt der Bramscher Bevölkerung aus sehr vielen Ortsteilen“ ausgemacht – und lag damit wohl richtig. Nach einer Vorstellungsrunde des Kandidatentrios bekam dann eben genau dieses Publikum einen ersten politischen Schlagabtausch geboten. Moderator Heiner Beinke (Leiter der Lokalredaktion der Bramscher Nachrichten) rief mit der Schulpolitik und der anstehenden Elternbefragung im Nordkreis, den Betreuungsangeboten für kleinere Kinder in Krippen und Kindergärten sowie der Ausstattung der örtlichen Feuerwehren drei erste „heißere“ Eisen auf.

Pahlmann, Quebbemann und Stricker mussten jetzt Farbe bekennen. Vor allem in der Schulpolitik (Bramsche ein möglicher Gesamtschulstandort?) wurden dabei die bekannten Unterschiede zwischen den drei Bewerbern noch einmal relativ deutlich herausgearbeitet.

Ein Internet-Live-Ticker von noz.de sowie das Fernsehteam von os1.tv, das die Podiumsdiskussion aufzeichnete, trugen die Debattenbeiträge unterdessen auch aus dem Saal hinaus.


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