Seine fünf wichtigsten Orte Wo Andreas Quebbemann sich in Bramsche wohl fühlt

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Bramsche. Am 25. Mai wählt Bramsche einen neuen Bürgermeister. Wir haben die drei Kandidaten Heiner Pahlmann (SPD), Andreas Quebbemann (CDU) und Henning Stricker (unabhängig) gebeten, fünf Orte zu benennen, die ihnen in Bramsche wichtig sind – ob nun politisch oder auch ganz privat. Heute: Andreas Quebbemann

Der Erhalt unseres Bramscher Krankenhauses ist mir ganz besonders wichtig – dafür werden ich weiterkämpfen. Insbesondere für ältere Menschen ist die wohnortnahe medizinische Grundversorgung unerlässlich. Es kann nicht sein, dass eine SPD-Sozialministerin in Hannover der Meinung ist, es gäbe zu viele Krankenhausbetten in der Region, und dabei zum Beispiel übersieht, wie viele Patienten aus Nordrhein-Westfalen kommen. Zugleich steht das Krankenhaus für mich symbolhaft für ein seniorengerechtes Bramsche. Da ist einiges zu verbessern, das fängt schon beim Kopfsteinpflaster in der Fußgängerzone an. Ich würde als Bürgermeister einen Arbeitskreis „Älter werden in Bramsche“ initiieren, auch um ein langes Wohnen in der vertrauten Wohnung zu ermöglichen.

Das Rathaus ist der zentrale Ort für einen Bürgermeister. Auch weil er dort als Chef von über 130 Beschäftigten kompetent eine Verwaltung führen muss. Nach Jahrzehnten der Alleinherrschaft einer Partei möchte ich frischen Wind in das Rathaus bringen. Unabhängig und überparteilich will ich eine moderne und dienstleistungsorientierte Verwaltung schaffen, die den Bürger als Kunden betrachtet. Gemeinsam im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern überparteilich die jeweils beste Lösung suchen – so arbeitet die Neue Mehrheit aus CDU, FDP, Werner Ballmann und den Grünen im Rat – das ist meine Vorstellung von Politik. Es geht darum, Bramsche gemeinsam voranzubringen. Nah dran sein, jederzeit ansprechbar und das Ohr am Bürger haben, das ist mir wichtig.

Ein Kindergarten mit Kindern, wie hier in Achmer, wo ich selbst zum Kindergarten gegangen bin, ist mir deswegen wichtig, weil Kinder und Jugendliche unsere Zukunft sind. Die Stadt Bramsche zu einer kinder- und familienfreundlicheren Stadt zu entwickeln ist mein Ziel. Deswegen bin ich zum Beispiel für eine bedarfsgerechte Vergrößerung des Angebotes an Betreuungsplätzen sowie den Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen. Auch für Jugendliche sollte es in Bramsche attraktivere Angebote geben. Die Qualität aller Schulen muss gesichert und ausgebaut werden. Wären mehr Fotos möglich gewesen, hätte ich jeweils die Förder-, Haupt- und Realschule sowie das Greselius-Gymnasiums genommen. Deren Erhalt und Schulfrieden sind mir eine Herzensangelegenheit.

Der Blick vom Zitterweg auf unsere schöne Stadt. Als Verwaltungsjurist gehe ich zum Ausgleich gerne in der Natur spazieren. Der Ort steht für mich aber auch dafür, dass es wichtig ist, die Wohn- und Lebensqualität in Bramsche zu sichern. Bramsche hat viel Natur und wunderbare Naherholungsorte. Die gilt es zu erhalten, genauso das kulturelle Angebot und Veranstaltungen wie das Stadtfest oder das Sommerkulturprogramm. Zugleich sieht man die Vielfalt der Stadt. Bramscher Berg, Innenstadt und Gartenstadt im Zentrum und auch die einzelnen Ortsteile gilt es zu stärken, insbesondere die vielen Vereine und ehrenamtlich Tätigen. Ein Bürgermeister sollte das Wohl der Menschen und der ganzen Stadt im Blick haben – da hilft manchmal ein Perspektivenwechsel.

Privat ist mir mein Zuhause der wichtigste Ort. Die Familie gibt Kraft, und unser kleiner Sohn Aaron macht mir und meiner Frau viel Freunde. Schöne gemütliche Stunden mit Freunden, z. B. beim Grillen verbringen – das genieße ich hier wie anderswo. Eine gute Nachbarschaft, auch durch Aktionen wie das Aufstellen eines Maibaumes, hilft mir, ganz viel von dem aufzunehmen, wo den Menschen „der Schuh drückt“. In unserer Straße helfen die Starken den Schwächeren, und Jung und Alt halten zusammen – so soll es in einer Gemeinschaft sein.


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