Interview mit Ulrich Mönkemeyer Bramscher Partnerschaftsverein wirbt um Mitglieder

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Ulrich MönkemeyerUlrich Mönkemeyer

Bramsche. Volles Programm im Mai und eine gute Resonanz auf vereinsinterne Angebote: Ulrich Mönkemeyer sieht den Bramscher Partnerschaftsverein auf gutem Wege.

Im Interview bezeichnet der Vorsitzende es als „wichtige Aufgabe, den Verein für alle Menschen interessant zu machen, um über uns die Partnerstädte und neue europäische Freunde kennenzulernen“.

Herr Mönkemeyer, am Mittwochabend fand die dritte Jahreshauptversammlung des Partnerschaftsvereins seit Ihrer Wahl zum Vorsitzenden statt. Wie ist es gelaufen?

Die Versammlung war gut besucht, es war fast die Hälfte der Mitglieder da. Bürgermeisterin Liesel Höltermann hat noch einmal an die Fahrt nach Israel im letzten Jahr erinnert. Und die Sektionsleiter haben das Programm für die nächsten Monate vorgestellt.

Was steht denn 2014 an?

Wir haben ein sehr geballtes Programm im Mai. Vom 24. bis 30. Mai bekommen wir Besuch aus Todmorden. Fast zeitgleich, vom 28. Mai bis zum 1. Juni, fährt eine sehr große Gruppe von uns nach Harfleur. Die Partnerschaft besteht 35 Jahre, deswegen nehmen wir als Gastgeschenk zwei Rosenstöcke als Symbol für das Bramscher Rot mit. Vor zwei Jahren waren wir mit einer generationenübergreifenden 20-köpfigen Gruppe da. Die herzliche Aufnahme dort und das Jubiläum sind der Auslöser, dass jetzt ein ganzer voller Bus hinfährt, darunter viele Mitglieder des TuS Engter. Außerdem fährt im Mai eine Expertengruppe zum Gegenbesuch nach Biskupiec, um den Austausch in sozialen Fragen fortzusetzen. Vom 2. bis 9. August ist dann eine Bürgerfahrt für alle nach Biskupiec geplant. Da sind noch Plätze frei.

Was ist mit Raanana?

Da ist in diesem Jahr ein Gegenbesuch aus Israel geplant, aber noch nicht terminiert. Wir hoffen, dass der Austausch außerhalb der Sommerferien stattfinden kann, sonst wird es schwierig, Gasteltern zu finden.

Seit einiger Zeit gibt es regelmäßig vereinsinterne Veranstaltungen. Wie ist die Resonanz?

Wir haben 127 Mitglieder, beim letzten Mal auf dem Renzenbrink waren rund 60 dabei. Da sieht man doch, dass diese zwanglosen Treffen gut ankommen.

Wie bewerten sie die Qualität der Partnerschaften, und was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Eigentlich läuft es in allen Richtungen gut. Die Beziehungen zu Harfleur haben sich stark verbessert, da sind wir hellauf begeistert. Auf Todmordener Seite gibt es das Problem, dass der Nachwuchs fehlt. Aber das ist ja ein Problem vieler Vereine, das auch uns selbst betrifft. Es wäre ein Wunsch, dass wir für jede Altersgruppe interessant und attraktiv werden. Da ist die Zusammenarbeit mit dem Sport ein guter Weg. Und dann freuen wir uns, wenn der Biskupiec-Weg in Bramsche im Beisein unserer polnischen Freunde eingeweiht wird.


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