Wer kennt „Hoya“? Bramscher Motive von unbekanntem Maler

Nach Hinweisen auf den Maler Hoya, der drei Bramscher Stadtansichten festgehalten hat, suchen Gisela und Jürgen Brinker. Foto: Heiner BeinkeNach Hinweisen auf den Maler Hoya, der drei Bramscher Stadtansichten festgehalten hat, suchen Gisela und Jürgen Brinker. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Wer kennt einen Kunstmaler namens Hoya? Diese Frage beschäftigt Jürgen Brinker sehr. Der Kunstsammler ist nämlich zufällig auf drei Werke dieses Malers gestoßen, die Bramscher Motive zeigen.

Deshalb hofft Brinker, der vielen Bramschern aus seiner Zeit als Geschäftsmann und ideenreicher Veranstalter in Bersenbrück in Erinnerung sein dürfte, auf Hinweise aus der Hasestadt.

Bei einer Haushaltsauflösung in Osnabrück erstand Brinker die drei Zeichnungen, die den Eingang zum Kloster Malgarten, die St.-Martin-Kirche und das Eingangstor zu Gut Sögeln zeigen. Beim Namen Hoya stutzte er. Brinker machte die Firma ausfindig, bei der die Bilder gerahmt wurden, doch dort waren die entsprechenden Geschäftsbücher in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren gegangen.

Schließlich führten ihn die Recherchen nach Bramsche zu Michael Gottlieb, der mit den Bildern etwas anfangen konnte. Der hatte in seinem Archiv sogar noch Kunstkarten mit den Motiven, aber keinen weiterführenden Hinweis auf den Namen. „Er sagte mir, dass er die Karten aus seinen Kindertagen kennt“, erzählt Brinker von seinem Gespräch mit Gottlieb.

„Es wäre schön zu wissen, wo der herkommt. Der taucht auch in der gesamten Literatur nicht auf“, bittet der Kunstsammler Jürgen Brinker um Mithilfe. Wer etwas weiß, kann sich bei ihm unter Tel. 04473/949581 oder in der BN-Redaktion melden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN