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Idingshofbetreiber als Pächter Ein Café für den Bramscher Hasesee

Von Hildegard Wekenborg-Placke

<em>In Sichtweite</em> des Hasebads entsteht das neue Café. Vom Fortschritt der Arbeiten überzeugten sich Jan Kuhmann (Büro Mutert), Bürgermeisterin Liesel Höltermann, Hubert und Antje Hoffmann (Hotel Idingshof) und Stadtwerke-Geschäftsführer Dieter Holzgrefe.Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeIn Sichtweite des Hasebads entsteht das neue Café. Vom Fortschritt der Arbeiten überzeugten sich Jan Kuhmann (Büro Mutert), Bürgermeisterin Liesel Höltermann, Hubert und Antje Hoffmann (Hotel Idingshof) und Stadtwerke-Geschäftsführer Dieter Holzgrefe.Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Am 15. Dezember wird das neue Café am Hasesee eröffnen. Ein glücklicher Termin für ein neues Gastronomieprojekt? Die Betreiber, Hubert und Antje Hoffmann vom benachbarten Hotel Idingshof, finden:„Ja“. Sie freuen sich auf alle, die sich an den Feiertagen gern eine Auszeit mit einem Spaziergang um den Hasesee nehmen.

„Wir setzen auf die kreative Hausfrauenrichtung“, beschreibt Antje Hofmann die Ausrichtung des neuen gastronomischen Angebots. Der Kuchen selbst gebacken, die Marmelade im Haus hergestellt und kleinere Gerichte im Café oder im Idingshof frisch gemacht – so sehen die Pläne der Betreiber aus.

Vom Seeuferweg wie vom Hallenbad sind es nur wenige Schritte, und die Minigolffreunde sollen sich später ebenfalls im Café stärken können. „Currywurst mit Pommes nehmen wir auch ins Programm“, sagt Hubert Hoffmann. Und weil das Café mitten im Winter eröffnet, dürfen sich durchgefrorene Spaziergänger auch auf Glühwein und andere Heißgetränke freuen.

Bürgermeisterin Liesel Höltermann zeigte sich bei der Vorstellung der Pächter erfreut, „dass wir das Projekt in so erfahrene Hände legen können“. Der Hasesee mit seinen rund 3,3 Kilometern Gehwegen habe sich bereits als echtes Ausflugsziel nicht nur für Bramscher, sondern auch für Gäste aus der näheren Umgebung etabliert. „Ein gastronomisches Angebot musste sein und wurde auch von der Bevölkerung schnell eingefordert“, sagte die Bürgermeisterin.

Von den ursprünglichen Plänen, nur einen Kioskbetrieb für die Minigolfanlage anzubieten, habe man sich deshalb schnell verabschiedet. „Wir sind dann auf die Stadtwerke als Investor zugegangen und haben gesagt ‚Da müssen wir richtig rangehen‘“ , erinnerte sich Höltermann und ergänzte: „Ich kann mir vorstellen, dass eine gute Nachfrage da sein wird.“

Auch Stadtwerke-Chef Dieter Holzgrefe zeigte sich überzeugt, die ersten Sätze zu einer Erfolgsgeschichte geschrieben zu haben. „Ich glaube, dass wir den Gästen rund um den Hasesee demnächst einiges zu bieten haben.“

„Wir haben oft im Garten gesessen mit dem Blick auf den Hasesee und haben gedacht, ‚Das könnte richtig cool werden. Ein Café wäre Klasse!‘“, beschrieb Betreiber Hoffmann die Motivation des Ehepaars. Mitten in Bramsche könnten sich Ausflügler und Spaziergänger wie demnächst bei einem Boxenstopp stärken. Hoffmann sieht erhebliche Synergieeffekte zwischen Hasesee, Idingshof und neuem Café. Das Hotel halte ein großes Team in Küche und Service vor, ein Koch habe sich bereits auf den Bereich Patisserie spezialisiert. Im Café könne man Events für Hausgäste wie Grillpartys am Seeufer organisieren.

Ganz wichtig ist für Hoffmann außerdem, dass am Hasesee ein Bediencafé eingerichtet wird, „in dem sich der Gast freundlich empfangen fühlt“. Das Café wird an sechs Tagen in der Woche jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Der Bau wurde konzipiert und betreut vom Bramscher Architekturbüro Mutert. „Das Gebäude soll wahrgenommen werden, aber sich gleichzeitig harmonisch in die Natur einfügen“, erläuterte dessen Mitarbeiter Jan Kuhmann. Dafür sorgen soll neben einer „klaren, reduzierten Formensprache“ die Verwendung von großen Glaselementen. Die Außenwände werden mit Platten verkleidet, die den beziehungsreichen Produktnamen „Chamäleon“ tragen. Je nach Umgebung und Lichteinfall verändern sie ihre Farbe von Grün über Orange zu Braun.

Für weitere Angebote will das Ehepaar Hoffmann, das auch das See- und Sporthotel in Ankum und ein Ferienzentrum auf Rügen betreibt, noch eine Frequenzanalyse erstellen. Schon jetzt ist aber sicher: Für das Café werden fünf zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.