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Treffen nach 50 Jahren Bramscher berichten von Streichen und Strafarbeiten

<em>Mit ihrem Lehrer</em> Egon Klöppel trafen sich die ehemaligen Martinusschüler. Foto: Matthias BenzMit ihrem Lehrer Egon Klöppel trafen sich die ehemaligen Martinusschüler. Foto: Matthias Benz

Bramsche. Am Samstag trafen sich ehemalige Schüler der Martinusschule, um das 50. Jubiläum ihres Schulabschlusses zu feiern. Zu diesem Klassentreffen hatten die Jubilare auch zwei Klassen eingeladen, die direkt vor ihnen die Schule beendet hatten.

Am Nachmittag begannen die Ehemaligen mit einem Rundgang um das Schulgebäude. Schulleiter Hermann Heeger begrüßte die Ehemaligen und erklärte, was sich seit dem Jahr 1963 so alles an und in der Martinusschule verändert hat. Neben der neuen Pausenhalle sei vor allem der Schulhof verschönert worden. Statt einer großen Betonfläche gebe es nun „mehr Natur“.

Mit Egon Klöppel war auch ein Lehrer des Jubiläumsjahrgangs der Einladung gefolgt. Er konnte viele Dinge ergänzen, die Hermann Heeger, der seit Mitte der 1980er-Jahre in Bramsche tätig ist, noch nicht miterlebt hatte.

In der Schule besichtigte die Gruppe auch einen Klassenraum, in dem sie früher schon unterrichtet wurden. Natürlich hat sich auch hier viel verändert. Damals wurde die Volksschule noch bis zur neunten Klasse besucht, mittlerweile verlassen Kinder die jetzige Grundschule nach dem vierten Jahr.

Zu einem Sektempfang ging es dann ins „Schwalbennest“, einem Raum direkt unter dem Spitzdach. Dieser Ort hat für die Ehemaligen und Egon Klöppel eine besondere Bedeutung: Anfang der 1960er spielten einige Spieler dem strengen Lehrer dort einen Streich. „Wir haben ihn dort eingeschlossen“, berichtet Christel Pellenwessel. Natürlich habe es dafür eine saftige Strafarbeit gegeben, ergänzt Doris Spellbrink lachend. Vor 20 Jahren hatte das letzte Klassentreffen stattgefunden, und einige, die zum Beispiel im Ruhrgebiet oder in Süddeutschland wohnen, hatten sich seitdem auch nicht mehr gesehen.

Die Ehemaligen genossen das Wiedersehen sichtlich und erinnerten sich an Geschichten aus der Schulzeit. So setzte die launige Gruppe den Abend mit einem Gang durch die Innenstadt fort.


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