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Samstag Heimspiel gegen Stade Bramsches Basketballer empfangen Tabellendritten ohne Erfolgsdruck

Von Sascha Knapek

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Hinter Erfolgsgarant Ingo Voß steht vor der Partie gegen Stade noch ein Fragezeichen. Der Center hat Rückenprobleme. Foto: Rolf KamperHinter Erfolgsgarant Ingo Voß steht vor der Partie gegen Stade noch ein Fragezeichen. Der Center hat Rückenprobleme. Foto: Rolf Kamper

Bramsche. Dass die Bramscher Basketballer vier Spieltage vor dem Ende der Saison nichts mehr mit dem Abstiegsgeschehen zu tun haben, hätten vor der Spielzeit wohl nur die größten Optimisten prognostiziert. Nach zuletzt vier Siegen aus fünf Partien ist der TuS jedoch vorzeitig am sicheren Tabellenufer angekommen. Am Samstag empfangen die „Red Devils“ den VfL Stade zum vorletzten Heimspiel der Saison. Anpfiff in der Realschulhalle ist um 19.15 Uhr.

Mit dem Tabellendritten haben die Hasestädter allerdings ein größeres Kaliber zu bewältigen als zum Beispiel vergangene Woche in Aschersleben. Das Team von Gästecoach Matthias Weber hat mit dem US-Amerikaner Thomas Young und Dreipunktespezialist Steffen Kiese zwei der gefährlichsten Punktesammler der Liga in seinen Reihen. Mit 14 Siegen aus 19 Partien zeigte der VfL außerdem eindrucksvoll, wie viel Qualität in der Mannschaft steckt. Das Hinspiel gegen Bramsche gewannen Stade Ende November mit 81:70.

Der gute Lauf der vergangenen Wochen soll dem Team von Trainer Christian Rupp nun dabei helfen, sich für die Niederlage zu revanchieren. Mit aktuell acht Siegen aus 18 Begegnungen liegen die Bramscher auf Tabellenrang sechs, und sogar eine ausgeglichene Bilanz ist für den TuS durchaus noch im Bereich des Möglichen.

Personell muss Rupp gegen den Tabellendritten unter Umständen ein wenig improvisieren. Flügelspieler Nicolas Thöle leidet an einer Mandelentzündung und droht für das Heimspiel auszufallen. Ebenfalls angeschlagen ist Ingo Voß. Der Center war in den vergangenen Wochen einer der Hauptgründe für die Bramscher Erfolgsserie. „Ingo hat in den zurückliegenden Spielen alles aus sich herausgeholt und leidet jetzt unter Rückenschmerzen“, erläutert Christian Rupp. Sollte Voß dennoch auflaufen können, werde er die nötigen Ruhepausen auf der Bank bekommen, kündigte der Bramscher Übungsleiter an.

Zu Hause Luft nach oben

Für das vorletzte Heimspiel der Saison haben sich die Hasestädter aber trotz der Personalsorgen einiges vorgenommen. Vor allem die Tatsache, dass die Mannschaft ohne Druck aufspielen kann, stimmt die Verantwortlichen zuversichtlich. „Mit einem Sieg gegen Stade könnten wir sicherstellen, dass wir am Ende zwischen Platz fünf und sieben ins Ziel kommen“, prognostiziert Rupp. Da die Leistungen in eigener Halle in dieser Saison allerdings das ein oder andere Mal zu wünschen übriggelassen hätten, sei dort noch Luft nach oben, stellt der Headcoach klar. „Wir haben die Möglichkeit, dem Bramscher Basketball mit einer guten Tabellenplatzierung wieder ein Gesicht zu geben“, sagt Rupp zum neuen Saisonziel der „Roten Teufel“.


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