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„Tolle Arbeit, ohne Wenn und Aber“ Trotz Klassenerhalt: Bramsches Basketballer trennen sich von Trainer Bühren

Von Sascha Knapek

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Verlässt die „Red Devils“: Trainer Michael Bühren. Archivfoto: Rolf KamperVerlässt die „Red Devils“: Trainer Michael Bühren. Archivfoto: Rolf Kamper

Bramsche. Obwohl die Basketballer des TuS Bramsche mit dem Klassenerhalt in der Regionalliga ihr Saisonziel erreicht haben, gehen der Verein und Trainer Michael Bühren ab sofort getrennte Wege. Die Verantwortlichen der Hasestädter streben für die kommende Saison eine strategische Neuausrichtung an, die Bühren aus beruflichen Gründen nicht mehr mitgestalten wird.

„Wir haben uns diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht“, sagte Christian Rupp nach der Bekanntmachung des bevorstehenden Trainerwechsels. „Michael war als Mensch und auch sportlich eine echte Bereicherung für den Verein. Er hat die ,Red Devils‘ nach außen immer tadellos und professionell repräsentiert“, fügte der Abteilungsleiter hinzu und wünschte dem scheidenden Headcoach für die Zukunft alles Gute.

Die Gründe, warum Bühren seinen Hut nehmen muss, liegen im veränderten strategischen Konzept der Bramscher Basketballabteilung. In Zukunft soll die Vernetzung von Jugend- und Regionalligabereich ausgebaut werden. Deshalb sind die TuS-Verantwortlichen auf der Suche nach einem Trainer, der neben seiner Tätigkeit auf der Regionalligabank auch im Nachwuchsbereich des Vereins arbeiten soll. Für Bühren wäre diese Doppelbelastung aufgrund seiner beruflichen Situation nicht möglich gewesen.

Keine Zweifel lässt Gunnar Elsemann daran aufkommen, dass man mit der Arbeit des Trainers vollkommen zufrieden gewesen sei. „Michael hat tolle Arbeit geleistet, ohne Wenn und Aber“, betonte der Teammanager. „Natürlich bin ich auch ein bisschen traurig, aber so ist das Geschäft“, erklärte Bühren.

Noch auf der Suche

Wer die „Red Devils“ als verantwortlicher Trainer in die kommende Regionalligasaison führen wird, steht noch nicht fest. „Wir sind derzeit noch auf der Suche nach einem hauptamtlichen Trainer, der sich auch um unsere Jugendspieler kümmert und diese an die zweite Herrenmannschaft und anschließend an das Regionalligateam heranbringen soll. Unseren Konsolidierungskurs werden wir dabei allerdings nicht aus den Augen verlieren“, resümierte Christian Rupp.


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