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TuS will sich neu aufstellen Bramscher Basketballer steigen freiwillig in die 2. Regionalliga ab

Von Sascha Knapek

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Tritt als zweitbester Punktesammler der vergangenen Spielzeit aus Altersgründen zurück: Ingo Voss (rechts). Foto: Rolf Kamper

Bramsche. Wer in Bramsche davon geträumt haben sollte, dass die Ligaorientierung der ersten Basketball-Herrenmannschaft des TuS Bramsche in naher Zukunft in Richtung „Pro B“ geht, muss diese Zukunftsgedanken vorerst zu den Akten legen: Die „Red Devils“ haben ihren freiwilligen Abstieg aus der 1. Regionalliga angekündigt und werden in der kommenden Saison eine Klasse tiefer auf Korbjagd gehen.

Besonders überraschend kommt dieser Schritt, weil das Team von Ex-Coach Christian Rupp den Klassenerhalt in der abgelaufenen Saison mehr als souverän unter Dach und Fach bringen konnte und sich mit engagiertem Teambasketball und Tabellenplatz sieben einen Namen machte. Die Verantwortlichen wollen in der kommenden Spielzeit allerdings einen personellen Neuanfang auf die Beine stellen und sich diese neue Ausrichtung mit dem Gang in die 2. Regionalliga und einem geringeren finanziellen Risiko erleichtern.

„Da Christian Rupp sowohl als Headcoach, als auch als Vorsitzender zurückgetreten ist, haben wir mit Reiner Frontzek auf der Trainerbank und Jörg Barowski als Abteilungsleiter eine neue personelle Aufstellung, die auch mit Änderungen im Spielerkader einhergeht“, sagt Gunnar Elsemann. Nach dem souveränen Klassenerhalt seien bei manchen Spielern Gehaltsforderungen entstanden, die der Breitensportverein nicht erfüllen könne und wolle, so der Bramscher Teammanager.

Wie viele Abgänge die „Red Devils“ genau zu verzeichnen haben, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher. Auf jeden Fall verlassen werden den Verein Guard Timo Völkerink und Center Ingo Voss, der die Basketballschuhe aus Altersgründen an den Nagel hängt.

Das finanzielle Risiko sei in der 1. Regionalliga zu hoch für die Bramscher, erläutert Sportwart Elsemann. Mit weiten Fahrten nach Berlin oder Magdeburg beziffert der Teammanager den finanziellen Aufwand in der 1. Regionalliga auf 15000 bis 20000 Euro. „In der 2. Regionalliga liegen wir mit Derbys gegen Quakenbrück oder Hameln bei der Hälfte der Kosten und gehen kein großes Risiko ein“, urteilt er.


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