Ueffeln und Kalkriese sind Gastgeber Spannender Derbyabend für die Bramscher Fußballszene

Luca Reinink (rotes Trikot) und der SCE treffen auf die Kalkrieser Reserve.Luca Reinink (rotes Trikot) und der SCE treffen auf die Kalkrieser Reserve.
Rolf Kamper

Ueffeln/Kalkriese. Am Freitag, 18. September 2020, ist Derbystimmung in der Bramscher Fußballszene: Gleich an zwei Orten treffen um 19.30 Uhr Vereine der Stadt aufeinander. Die ausrichtenden Clubs haben bereits Vorkehrungen getroffen.

Unser Spiel der Woche ist das Kreisliga-Derby zwischen dem TSV Ueffeln und dem FCR Bramsche. Der TSV ist als Aufsteiger sportlich zwar in der Außenseiterrolle, aber auf dem heimischen Sportplatz ist das Team sicher nicht chancenlos. "Wir werden mit der richtigen Einstellung dagegenhalten müssen", erwartet auch Bramsches Trainer Heino van den Berg eine spannende Partie. Einige Ueffelner haben in der Vergangenheit beim FCR gespielt und freuen sich auf das Wiedersehen mit alten Bekannten. 

FCK-Urgestein jetzt in Epe

Das gilt auch für das zweite Derby. In der 1. Kreisklasse ist der SC Epe-Malgarten beim FC Kalkriese II zu Gast. Kurz vor dem Ende der Wechselfrist hat sich mit Stefan Schwöppe ein Kalkrieser Urgestein den Epern angeschlossen. An seiner alten Wirkungsstätte könnte der 29-jährige gleich sein erstes Spiel im neuen Trikot machen. Zusätzliche Spannung erhält die Begegnung dadurch, dass beide Teams am ersten Spieltag siegreich waren und nun nachlegen wollen. 

Für die ausrichtenden Vereine in Kalkriese und Ueffeln bedeutet der Abend aber auch einige Arbeit, immerhin gelten für die Zuschauer diverse Verhaltensregeln angesichts der Corona-Pandemie. An beiden Orten wird mit deutlich mehr als 50 Gästen am Spielfeldrand gerechnet, weshalb für das gesamte Publikum Sitzplätze zur Verfügung stehen müssen. Beide Vereine haben hier vorgesorgt, sodass niemand einen eigenen Campingstuhl mitbringen muss. 

Corona-Vorkehrungen

In Ueffeln können nur rund 150 Personen zuschauen, da aufgrund der Gegebenheiten nicht alle vier Seiten des Spielfelds zugänglich sind. Teammanager Frank Barrenpohl rechnet damit, dass diese Zahl auch erreicht wird. "Wir werden aufpassen, dass die Regeln und Abstände eingehalten werden", erklärt er. 

In Kalkriese lassen die Gegebenheiten mehr Gäste zu. Bei einem Testspiel der ersten Herrenmannschaft gegen Venne habe man mit über 200 Zuschauern bereits erkannt, wann ein Maximum in der Varus-Arena erreicht sein könnte, berichtet Spielausschussobmann Thomas Chisholm. Heute Abend rechnet er eher mit einer Zahl zwischen 100 und 150. 

Für Verzögerungen beim Einlass sorgt häufig, dass die Fußballinteressierten handschriftlich ihre Kontaktdaten zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten angeben müssen. Barrenpohl und Chisholm betonen, dass die Gäste den Prozess beschleunigen können, indem sie bereits ausgefüllte Zettel mit Namen, Anschrift, Telefonnummer, Ort und Datum mitbringen können. Dann steht einem spannenden Derbyabend nichts mehr im Weg. 


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