TuS zu Gast beim Schlusslicht Bramscher Basketballer treffen auf Bremen/Neustadt

Blanchard Obiango (mit Ball) und die Red Devils wollen in Bremen ihren vierten Saisonsieg einfahren. Archiv-Foto: Rolf KamperBlanchard Obiango (mit Ball) und die Red Devils wollen in Bremen ihren vierten Saisonsieg einfahren. Archiv-Foto: Rolf Kamper

Bramsche. Sowohl personell als auch in Sachen kommender Gegner sieht es für die Regionalliga-Basketballer der Ademax Red Devils an diesem Spieltag ganz gut aus. Am Samstag, 30. November 2019, (16.45 Uhr) trifft der TuS Bramsche auf die aus Weser Baskets Bremen und BTS Neustadt bestehende Spielgemeinschaft. Beim Tabellenletzten stoßen Daniel Meyer und Lennart Sommerhage wieder zum Team.

Das Lazarett der Regionalliga-Basketballer des TuS Bramsche lichtet sich rechtzeitig vor der richtungsweisenden Partie. Red-Devils-Trainer Roland Senger begrüßte unter der Woche seit Langem mal wieder zehn Spieler im Training. „Da konnten wir vernünftig an unseren Spielstrukturen arbeiten“, so der TuS-Headcoach vor dem Spiel im Vereinszentrum BTS (Erlenstraße 85a, Bremen).

Während Routinier Daniel Meyer und Youngster Lennart Sommerhage am Samstag in den Red-Devils-Kader zurückkommen werden, müssen die Hasestädter aber weiterhin auf Kendall Timmons (Handverletzung) verzichten. Die Reha des US-Amerikaners verlaufe jedoch gut und der Gips sei bereits ab, erzählt Senger. Wann Timmons allerdings wieder einsatzfähig sein werde, sei momentan nicht genau abschätzbar.

Unkonventioneller Gegner

Den kommenden Gegner schätzt Senger als „unangenehm und unkonventionell“ ein. Der Tabellenletzte muss in dieser Saison aus der Not eine Tugend machen und, da die personellen Alternativen fehlen, oft mit sehr kleinen Aufstellungen agieren. „Dafür haben wir uns im Training aber etwas einfallen lassen“, verrät Senger.

Für Bramsche (10.) gilt es, die Bilanz von drei Siegen aus zehn Partien beim noch sieglosen Schlusslicht zu verbessern. Bremen/Neustadt (13.) hat bislang alle neun Saisonspiele verloren und zuletzt in Göttingen (65:88) und in Stade (81:90) den Kürzeren gezogen.

„Wir sind vermeintlicher Favorit und müssen das Spiel gewinnen, auch wenn Bremen/Neustadt aktuell etwas im Aufwind ist“, bekennt Roland Senger. „Aber wir gehen selbstbewusst in die Partie und wollen den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen.“


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