Konzert von Airless Fire und G-Style Bramscher Gymnasium feiert Jubiläum mit Live-Musik

Von Holger Schulze

Mit ausschließlich eigenen Stücken eröffnete die Band "Airless Fire" das Konzert im Jubiläumsjahr des Greselius-Gymnasiums Bramsche. Foto: Holger SchulzeMit ausschließlich eigenen Stücken eröffnete die Band "Airless Fire" das Konzert im Jubiläumsjahr des Greselius-Gymnasiums Bramsche. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Ein Konzert mit den Auftritten von "Airless Fire" und "G-Style" war am Freitagabend ein weiterer Bestandteil der Aktivitäten am Greselius-Gymnasium Bramsche zum 50-jähren Bestehen der Schule. Alle Anwesenden zusammengerechnet, dürften allerdings keine zehn Prozent der Schulgemeinschaft das Konzert verfolgt haben.

Den Auftakt machte die Band "Airless Fire" mit dem Greselianer Jan Korf (Gitarre und Gesang), Jannik Meyer zu Strohe (Bass, Tasteninstrumente und Gesang) sowie mit Schlagzeuger Noah Garlich. Entstanden ist diese Band im Rahmen einer Jahresarbeit von Jannik Meyer zu Strohe an der Waldorfschule. Titel aus einem in diesem Zusammenhang produzierten Album, aber auch Stücke aus den letzten Monaten, waren am Freitagabend zu hören. Das Trio spielte ausschließlich Eigenkompositionen der Stilrichtungen Rock, Pop und Funk. 

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Inhaltlich handelten die Stücke unter anderem von Wünschen bezüglich des Zusammenlebens. Ein Titel beschäftigte sich mit der Frage, wie es wohl sein würde, berühmt zu sein. Ein weiteres Stück fasste die Erkenntnis, dass Glück und Trauer nur ein schmaler Grad trennt, in Text und Töne zusammen. Selbsterklärend war der Titel „Nothing is perfect“. 

Die Musik von Airless Fire ist gekennzeichnet von einem grundsätzlich melodiösen Sounddesign in Kombination mit metallisch herben Instrumentalsequenzen und leicht melancholisch angehauchten Gesangsanteilen. Der nächste Auftritt dieser Band wird im Rahmen von "Rock in der Region" am 23. November 2019 in der Alten Webschule zu hören sein. 

"G-Style" spielt Charts-Titel

Aus Titeln der Charts bestand das Repertoire der aus der Greselius Big-Band hervorgegangenen Formation "G-Style", wobei das "G" für Greselius steht und "Style" für den eigenen Stil der Gruppe, wie Bandleader Kai Lünnemann beim Auftritt erläuterte. Da in den vergangenen Jahren aufgrund von Nachwuchsmangel bei den Trompeten, Posaunen und im Saxofon keine Big-Band-Besetzung mehr zusammengestellt werden konnte, musste Lünnemann das Bestmögliche aus einer auf elf Mitglieder zusammengeschmolzenen Gruppe machen.  

Foto: Holger Schulze

Entstanden ist eine Band, deren Mitglieder nach Aussage ihres Dirigenten „mit der Zeit immer cooler und lockerer wurden“. Zu sehen und zu hören war dies insbesondere beim Gesangstrio, das sich inzwischen zu einem Zentrum der Band entwickelt hat und mit hinzu gewonnener Selbstsicherheit zu Werke geht. Zu Gehör brachte G-Style an diesem Abend Titel unter anderem von Fanta 4, Joris, Jan Delay, Christina Stürmer, Mark Forster und speziell auf das Schuljubiläum abgestimmt auch ein Stück von den Beatles aus dem Jahre 1969, „Come together“. 

Konzentriert, engagiert und mit sichtbarer Freude musizierende junge Leute standen da beim Jubiläumskonzert auf der Bühne, die alle ihr Bestes gaben und sich auch an Stücke heranwagten, in denen es so manche musikalische Klippe zu überspringen galt.

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