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07.11.2019, 15:37 Uhr KOMMENTAR

Änderung beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst in Bramsche zeitgemäß

Ein Kommentar von Heiner Beinke


Um den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Anspruch nehmen zu können, müssen Bramscher ab 2020 nach Osnabrück fahren. Foto: dpa/Hauke Christian DittrichUm den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Anspruch nehmen zu können, müssen Bramscher ab 2020 nach Osnabrück fahren. Foto: dpa/Hauke Christian Dittrich

Bramsche. In Bramsche wird es künftig keinen ärztlichen Bereitschaftsdienst mehr geben. Gravierende Auswirkungen wird diese Neuerung nicht haben. Ein Kommentar.

Der Neuerung im ärztlichen Bereitschaftsdienst ist auch in Bramsche eine Abstimmung mit den Füßen vorausgegangen: Schon heute suchen viele Patienten aus Bramsche, nicht nur Jüngere, die Notfall-Ambulanz an der Bischofstraße in Osnabrück auf. Die Zahl der Patienten, die am Wochenende den Bereitschaftsdienst in Bramsche in Anspruch genommen haben, ist überschaubar. Das hatte zuletzt auch mit den Bauarbeiten im Krankenhaus zu tun, wo der Dienst untergebracht ist. Den Trend gab es aber schon vorher.

Im Fall eines Falles müssen Bramscher nun etwas weiter fahren, um den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Anspruch nehmen zu können. Dafür profitieren sie von der größeren Erfahrung der Ärzte, die hier den Dienst versehen. Sie bekommen ein verlässliches Angebot unter zeitgemäßen Bedingungen.

Sehr zu begrüßen ist das Angebot der Ärzteschaft, die Neuerung in einer Informationsveranstaltung mit ihren Patienten zu diskutieren. Das wird eine sinnvolle "Sprechstunde" am 14. November.


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