TuS empfängt BBC Rendsburg Bramscher Korbjäger treffen auf direkten Konkurrenten

Mit den heimischen Fans im Rücken wollen Jan Philipp Seitz (mit Ball) und die Red Devils den zweiten Heimsieg der Saison einfahren. Archiv-Foto: Rolf KamperMit den heimischen Fans im Rücken wollen Jan Philipp Seitz (mit Ball) und die Red Devils den zweiten Heimsieg der Saison einfahren. Archiv-Foto: Rolf Kamper

Bramsche. Beim ersten Heimspiel seit vier Wochen wartet auf die Regionalliga-Basketballer des TuS Bramsche ein Duell mit einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Am Samstag, 9. November 2019, (19.15 Uhr) empfangen die Red Devils den BBC Rendsburg in der IGS-Sporthalle an der Malgartener Straße.

Im zweiten Spiel gegen ein Team auf Augenhöhe innerhalb einer Woche lastet mehr Druck auf den Hasestädtern, als bei der 75:80-Niederlage bei Rasta Vechta am vergangenen Wochenende. Der direkte Vergleich könnte im Abstiegskampf eine wichtige Rolle. Mit Blick auf den Tabellenstand am Saisonende haben also gerade die Heimspiele eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.

Elfter gegen Zwölfter

Das Duell Bramsche gegen Rendsburg ist das Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn. Während Bramsche nach zwei Siegen aus sechs Spielen auf Rang elf liegt, kommen direkt dahinter die Twisters. Rensburg hat, wie der TuS, bislang sieben Partien absolviert, von diesen allerdings erst eine gewinnen können. Nur beim Heimspiel gegen Bergedorf behielt der BBC mit 88:73 die Oberhand.

Die „Roten Teufel“ hatten es in der ersten Saisonphase oftmals mit vermeintlichen Topteams der Liga zu tun. Wo genau der TuS sich in der Liga einordnen muss, wird in den Spielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte deutlich werden. Das Kräftemessen mit Rendsburg ist genau so eine Partie.

BBC mit Topscorer-Duo

Während Bramsche im Heimspiel mit einem kompletten Kader plant, liegt der Defensivfokus des TuS vor allem auf zwei Spielern des BBC. Die prägenden Figuren der Rendsburger sind der Litauer Paulius Sakinis (17,8 Punkte pro Spiel) und der US-Amerikaner Kyle Parker (17,6). „Auf sie müssen wir besonders aufpassen, gibt TuS-Headcoach Roland Senger seinen Spielern mit auf den Weg. Neben dem Topscorer-Duo trifft auch Cedric Perry (10,7) im Schnitt zweistellig für die Mannschaft aus Schleswig-Holstein.

„Nach der Niederlage in Vechta haben wir eine ordentliche Portion Wut im Bauch, die wir in das Spiel gegen Rendsburg mitnehmen wollen“, spricht Senger vor dem Heimspiel Klartext. „In der ersten Halbzeit haben wir uns in Vechta schwach präsentiert und schlecht verteidigt. Das weiß die Mannschaft. Jetzt wollen wir 40 Minuten dominant auftreten und unser Spiel durchziehen.“

Auch die Wichtigkeit des Aufeinandertreffens mit einem direkten Konkurrenten betont der TuS-Trainer: „Es ist ein klassisches Vier-Punkte-Spiel, das wir nutzen können, um uns von Rendsburg zu distanzieren.“


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