Bisherige Position bekräftigt CDU-Kreistagsfraktion will Bramscher Gymnasium nicht schwächen

Im Gespräch (von links): Mirco Bredenförder, Christiane Rottmann, Andreas Quebbemann,  Barbara Bolz und Tobias Stich vpm Greselius-Gymnasium sowie Johannes Eichholz. Foto: CDUIm Gespräch (von links): Mirco Bredenförder, Christiane Rottmann, Andreas Quebbemann, Barbara Bolz und Tobias Stich vpm Greselius-Gymnasium sowie Johannes Eichholz. Foto: CDU

Bramsche. Vor der Podiumsdiskussion zur Frage der Oberstufe an der IGS Bramsche am 12. November hat sich auch die Kreistagsfraktion der CDU noch einmal positioniert. Und dabei die bisherige Haltung, das Oberstufenangebot des Greselius-Gymnasums in Bramsche nicht schwächen zu wollen, bekräftigt.

Das sei eine Frage "schlichter Mathematik", wird in einer Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion der Fraktionsvorsitzende Johannes Koop zitiert. Im Kooperationsvertrag zwischen CDU/FDP/CDW und SPD/UWG sei eindeutig festgehalten worden, dass die Schüler der IGS in der Oberstufe am benachbarten Gymnasium beschult werden, weil die Schülerzahlen nicht ausreichend für zwei Oberstufen seien

„Diese Zahlen, die auch unter Berücksichtigung etwaiger Schüler von der Realschule, nicht ansatzweise reichen, haben sich auch nach Beendigung der Kooperation nicht geändert,“ äußert in der Pressemitteilung der stellvertretende Landrat Mirco Bredenförder, der für die CDU an der Podiumsdiskussion teilnehmen wird. 

Der Schulelternrat der IGS Bramsche hat die Podiumsdiskussion am 12,. November um 19.30 Uhr in der IGS unter anderem damit begründet, dass sich nach der Wahl der Landrätin Anna Kebschull (Grüne) und der Aufkündigung der Kooperation die SPD sich nun für eine Oberstufe an der IGS ausspreche. Dabei sei aber laut Bredenförder im Bildungsausschuss des Kreistages im September "unstrittig gewesen" dass sich die Ausgangslage eher noch verschlechtert habe, weil die Schülerzahlen der IGS hinter den Prognosen zurückgeblieben seien.

Kooperation

Die CDU teilt zudem mit, dass  die Schulleitung des Greselius-Gymnasiums in einem Gespräch mit der Kreistagsfraktion große Bereitschaft gezeigt habe,  den Besonderheiten der Sekundarstufe 1 an einer IGS  Rechnung zu tragen und konstruktiv mit der IGS daran zu arbeiten, dass der Übergang gelingt. Man dürfe nicht riskieren, dass Schüler des Greselius-Gymnasiums wegen fehlender Wahlmöglichkeiten in der Oberstufe zu Osnabrücker Gymnasien abwandern, warnte der Mitteilung zufolge der Bramscher Kreistagsabgeordnete Andreas Quebbemann. 

Bei einer Abstimmung über eine IGS-Oberstufe in Bramsche müsse die SPD auch die Frage beantworten, ob sie die Gesamtschule Fürstenau und die Gymnasien Bersenbrück und Quakenbrück schwächen will, so Johannes Koop laut Pressemitteilung. Er könne nicht erkennen, welche Schulen im Nordkreis Schüler abgeben könnten.


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