Mondnacht am Heidedamm Straßenfest-Überschuss an Engteraner Kindergärten gespendet

Im Kindergarten Pfiffikus überreichten Helfried Witt, Wolfgang Bruning und Herbert Bockstiegel die Spende an Dana Radtke vom Förderkreis. Darüber freuten sich auch Kita-Leiterin Karin Richter (rechts) sowie Kinder und Erzieherinnen. Foto: Matthias BenzIm Kindergarten Pfiffikus überreichten Helfried Witt, Wolfgang Bruning und Herbert Bockstiegel die Spende an Dana Radtke vom Förderkreis. Darüber freuten sich auch Kita-Leiterin Karin Richter (rechts) sowie Kinder und Erzieherinnen. Foto: Matthias Benz

Engter. Die Straßenfete "Mondnacht am Heidedamm" in Schleptrup kam nicht nur bei den knapp 200 Gästen gut an. Die Organisatoren überreichten nun den finanziellen Überschuss an den Förderkreis der beiden Engteraner Kindergärten.

Ende September feierten die Bewohner des Heidedamms in Schleptrup ein großes Straßenfest auf dem Hof von Elke und Wolfgang Bruning. Knapp 200 Leute folgten der Einladung, trafen alte Bekannte und lernten neue Nachbarn kennen. Dass ein weiterer positiver Nebeneffekt entstehen würde, war gar nicht geplant gewesen: Ein finanzieller Überschuss von 300 Euro war geblieben, den die Organisatoren nun an den Förderkreis der beiden Kindertagesstätten in Engter übergaben.

Die evangelischen Kitas Wirbelwind und Pfiffikus werden schon seit vielen Jahren vom Förderkreis unterstützt. So können Anschaffungen getätigt werden, die über das normale Budget der Einrichtungen hinausgehen. So können die Förderer immer wieder Möbel, Spielzeug oder Turngeräte stiften, die das pädagogische Konzept der Kitas sinnvoll ergänzen. Erst kürzlich hatte der Förderkreis wieder einen Flohmarkt organisiert, durch den Geld aufgetrieben wurde.

Beim nächsten Treffen soll auch überlegt werden, was mit der Spende vom Heidedamm geschieht. Wünsche gibt es genug: Pfiffikus-Leiterin Karin Richter nennt zum Beispiel Sitzgruppen für den Spielplatz, die das Team gerne anschaffen würde. Und auch bei den Kollegen vom Wirbelwind gebe es Ideen. "Es geht fair zu zwischen den Kitas", betont Richter, dass beide Einrichtungen in gleichem Maße vom Förderkreis bedacht werden. "Wir sind dort immer auf offene Ohren gestoßen", lobt die Kitaleiterin die Zusammenarbeit.

Zuletzt konnten in der Kita an der Engteraner Schule ein Sofa für die Leseecke, Tablets und Kasperpuppen gekauft werden. 

Zur Spendenübergabe waren die Mondnacht-Organisatoren Helfried Witt, Wolfgang Bruning und Herbert Bockstiegel in die Kita gekommen. "Unser Ziel mit der Feier war, dass die Nachbarschaft sich trifft. Heutzutage gibt es ja weniger Kontakt untereinander", erklärte Wolfgang Bruning. Die Rückmeldungen seien nur positiv gewesen und Leute, die sich bis dahin gar nicht kannten, seien so ins Gespräch gekommen, ergänzte Helfried Witt, der auch meinte: 

"Die Stimmung war bombastisch."

Schon vor rund 35 Jahren hatte es eine Mondnacht am Heidedamm gegeben, nun wurde die alte Idee mit noch mehr Teilnehmern aufgefrischt. Es sei bereits gefragt worden, ob es im nächsten Jahr eine Neuauflage gibt. "Es sollte ein gewisser Zeitraum vergehen. Es soll sich ja nicht abnutzen", wendet Witt ein. Die Organisatoren sind sich sicher, dass es eine Wiederholung geben wird - und nicht erst in 35 Jahren.

Besonderen Dank richteten die drei Männer an alle Helfer, die beim Auf- und Abbau geholfen hatten. Heidedamm-Anwohnerin Karin Krienke hatte mit ihrem Cateringservice für das Essen gesorgt, an der Theke wechselten sich die Nachbarn den Abend über ab und auch sonst trug jeder gerne einen Teil bei. Sonst hätte es wohl auch keinen Überschuss für die Kitas gegeben.


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